Medienspiegel

Deutungskampf

„Vom Zorn abgehängter Männer

Im Internet wie im Feuilleton suhlen [sic!] sich rechte Meinungskrieger in ihren Ressentiments.“

Ein Gegenangriff von Christina Schildmann und Anna-Katharina Meßmer

http://www.zeit.de/2014/38/online-kommentare-digitale-oeffentlichkeit/komplettansicht

Kommentar GB:

Christina Schildmann ist Referentin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Anna-Katharina Messmer ist Mitinitiatorin des #Aufschreis gegen Sexismus. Damit wissen wir schon einmal, mit welchen feministischen Propagandistinnen wir es hier zu tun haben. Solchen nämlich, die sich ernstlich einbilden, sie könnten von ihrer vermeintlichen „linken“ (positiv oder fortschrittlich gemeinten) politischen Position aus vermeintlich politisch „rechte“ (negativ gemeinte) männliche Positionen attackieren. Dieses „Argument“ ist so stumpfsinnig wie falsch, weil der Feminismus ebenso wenig „links“ ist wie die Männerbewegung „rechts“, denn die Männerbewegung greift lediglich legitime Interessen von Männern auf, die anderswo ignoriert werden, was weder mit „rechts“ noch mit „links“ etwas zu tun hat, wohl aber mit Rechtspolitik – nur zum Beispiel.

Der Feminismus ist k e i n e fortschrittliche (in diesem Sinne linke) Bewegung, aber er bildet sich das irrigerweise selbst ein:

https://www.freitag.de/autoren/guenterbuchholz/von-der-frauenemanzipation-zur-frauenprivilegierung

Im übrigen sind weder die Formen der menschlichen Sexualität „links“ oder „rechts“ noch ist es die Familie. Sie sind einfach was sie sind, und das ist alles: sämtliche politischen Zuordnungen sind schlicht Unfug. Was sollte denn an männlicher oder weiblicher Homosexualität, die ganz wenige Prozent der Bevölkerung überhaupt betreffen und die es schon immer gegeben hat und sicherlich weiterhin geben wird, in irgendeinem Sinne „fortschrittlich“ oder überhaupt von Bedeutung sein? Und welche bessere Alternative gibt es denn zur Familie? Eben, gar keine! Oder bevorzugen Sie eine Form staatlicher Heimerziehung?

Man muß sich nur einmal diese Fragen stellen, um den ganzen (Kampagnen-)Unsinn als solchen zu erkennen.

Aus welchem Grund sollte denn der Feminismus jenseits bloßer Behauptungen „links“ sein? Es gibt dafür zwar Selbstmißverständnisse und ideologische Schlagworte, „Patriarchat“ zum Beispiel, aber keinerlei belastbares Argument, geschweige denn eine Theorie, die die Bezeichnung verdient. Nichts, gar nichts! Trotz massenhaft bedruckten Papiers…

Was speziell von den „Gender Studies“ zu halten ist, das ist hier in Kurzform nachzulesen:

https://frankfurter-erklaerung.de/2014/08/selbstverstaendnis-des-feministischen-instituts-hamburg/

So, und jetzt könne die beiden Autorinnen hier gern erwidern, zur Sache! –

Lesen Sie zu diesem Vorgang weiter die ausführliche Kritik von Lucas Schoppe:

http://man-tau.blogspot.de/

und der Kommentierung durch Hadmut Danisch:

http://www.danisch.de/blog/2014/09/12/journalistischer-tiefpunkt-die-zeit-wirft-mit-dreck-ferngesteuert-von-der-spd/