Medienspiegel

N 24 weiß, was Frauen wünschen

Von Klaus Kelle

„Eine neue Studie aus Allensbach bestätigt, was jeder weiß, der mit offenen Augen durch diese Gesellschaft geht.“

„Die traditionelle Familie aus Mann, Frau und Kindern lebt nicht nur, sie ist weiterhin ein wahres Erfolgsmodell. Und spätestens mit der Geburt des erstens Kindes nehmen die meisten Paare die tradierten Rollenmodelle an – ER, der Berufstätige und „Ernährer“, SIE, die Frau, die sich um ihre Kinder kümmert. Das Interessanteste dabei: die Paare entscheiden sich freiwillig und einvernehmlich für dieses Modell, weil nämlich insbesondere die Frauen die Zeit mit ihren kleinen Kindern nicht als Last, sondern als großes Glück empfinden. Völlig zu recht, wie ich anfügen möchte. Umso erstaunter war ich vorhin, als ich die N24-Nachrichten schaute. Die „melden“ nämlich als wesentliche Aussage der Studie: Frau möchten mehr arbeiten. Manchmal bin selbst ich sprachlos…“

Quelle:

http://www.freiewelt.net/blog/n-24-weiss-was-frauen-wuenschen-10062630/

Die Frankfurter Rundschau titelt:

Vater Vollzeit, Mutter Hausfrau

http://www.fr-online.de/panorama/studie-vater-vollzeit–mutter-hausfrau,1472782,31146410.html

und zitiert dann die Frauenministerin Manuela Schwesig (SPD) mit den Worten: „Die Ministerin sprach von einer großen Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ (…)

Nun ja, der Wunsch von Unternehmen, Arbeitsmarktpolitikern und ihnen dienstbare Feministinnen und Politikerinnen ist das eine, die tatsächlichen Entscheidungen der betroffenen Menschen sind eben das andere.

Der Feminismus laboriert ständig an der erheblichen Differenz, die sich zwischen seinen Wünschen und der Wirklichkeit auftut, trotz ihres eifrigen und hartnäckigen und nervtötenden social engineering, damit die gesellschaftliche Welt endlich so werde, wie Feministinnen sie sich phantasieren.

Das Problem ist nur, das andere die diversen fixen Ideen des Feminismus ertragen müssen. Und das ist eben gar nicht lustig.

Überhaupt nicht!