Medienspiegel

Quote: Frauenanteil in Aufsichtsräten steigt auf 27,5 Prozent

In den gesetzlich verpflichteten Unternehmen ist die Zielmarke von 30 Prozent Frauenanteil fast erreicht. In den Vorständen dagegen finden sich nach wie vor kaum weibliche Führungskräfte.

(…) „Das Gesetz für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen war im Mai 2015 war in Kraft getreten. Seit Januar müssen rund 150 große Unternehmen bei Neubesetzungen im Aufsichtsrat einen Frauenanteil von 30 Prozent erreichen. Wird das nicht erreicht, bleiben die Stühle unbesetzt.“  (…)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/frauenquote-frauenanteil-in-aufsichtsraeten-steigt-auf-27-5-prozent-a-1127850.html

Kommentar GB:

Die Formulierung „gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen“ zeigt, daß hier verteilungspolitisch gedacht worden ist.

Einflußreiche Positionen werden als Verteilungsmasse aufgefaßt, die per Gesetz – also per feministischer Gesetzgebungsmacht – nach Geschlechterproporz aufgeteilt wird.

So etwas ist möglich im neoliberalen Feminat.