Medienspiegel

SPD im Antirealitäts-Wahlkampf

Von Albrecht Müller   –   15. September 2017

„Gäbe es einen Preis für die Partei, die mit Abstand die größte Ignoranz gegenüber der gesellschaftlichen und politischen Realität aufweist, dann hätte ihn fraglos die SPD verdient. Seit vielen Jahren legen die Sozialdemokraten eine Politik an den Tag, die alles daransetzt, ihre fast 10 Millionen Wähler, die sie nach neuen Umfragen seit dem Wahlsieg von 1998 und dem Beginn von Gerhard Schröders Kanzlerschaft verloren hat, nicht zurückzugewinnen. Stattdessen setzt sie auf einen Antirealitäts-Wahlkampf. Das Ergebnis: Martin Schulz bietet Angela Merkel die Vizekanzlerschaft an – so geschehen am Montag in Berlin.“ (…)

SPD im Antirealitäts-Wahlkampf

und:

http://www.freiewelt.net/blog/die-emotionalisierung-des-wahlkampfs-10072107/

Kommentar GB:

Der Niedergang der SPD ist ein selbstverschuldeter Niedergang.

Er wurzelt in einem Übergang von Majoritäts- zu Minoritätspolitiken.

Am bedeutendsten war hierbei die sozialpolitische Agenda 2010, worauf Albrecht Müller zu Recht hinweist, aber zusätzlich waren die feministische Gleichstellungspolitik, die homophile Gleichstellungs- und Genderpolitk sowie die islamophile Immigrationspolitik wirksam.

Dieses Bündel von Politiken, das an jeweiligen Minoritätsinteressen orientiert war und ist, war und ist zugleich gegen die jeweiligen Majoritäten gerichtet.

Das ist von den Wählern nicht unbemerkt geblieben, und daher haben diese rational und folgerichtig ihre Konsequenzen gezogen, allerdings bisher nicht bezüglich der Union – eine bemerkenswerte Abweichung.

Das wird voraussichtlich nicht nur die SPD treffen, sondern ebenso die anderen postmodernen Parteien, nicht zuletzt die Grünen.

Aber auch die LINKE ist betroffen, denn sie opponiert lediglich der Agenda-Politik der SPD, folgt  aber bezüglich der sonstigen Politiken derselben politischen Linie, die auch in der Union weitgehend geteilt wird. Der Grund für diese Einigkeit ist der Erfolg der jeweiligen Entrismen, also der Unterwanderung aller Parteien mit quer verbundenen Lobbyisten der jeweiligen Minoritäten. Hierzu:

Gaga – Berlin

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