Diskussion um Abtreibungen

Schwangerschaftsabbruch zwischen Ausnahme und Alltag

Nach dem Urteil gegen Gießener Allgemeinärztin wird heftig über Schwangerschaftsabbrüche diskutiert. So sieht die medizinische Praxis heute aus.

von

http://www.tagesspiegel.de/wissen/diskussion-um-abtreibungen-schwangerschaftsabbruch-zwischen-ausnahme-und-alltag/20637150.html

Gießener Ärztin vor Gericht: „Der Skandal ist, dass so was strafbar ist“

Eine Ärztin informiert auf ihrer Website über Abtreibungen und wird angeklagt, weil das nach § 219a Werbung ist. „Sie wird wohl verurteilt“, sagt Juristin Ulrike Lembke.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-11/giessener-aerztin-kristina-haenel-abtreibung-prozess-schwangerschaftsabbruch-anklage

und

https://www.heise.de/tp/features/Gesicht-zeigen-fuer-das-Recht-auf-Abtreibung-3902895.html?seite=all

Kommentar GB:

Ja, und? Worüber regt Frau Lüdemann sich auf?

Meint sie, Frauen stünde eine strafbefreite Lizenz zum willkürlichen Töten ihres Nachwuchses („Recht auf Abtreibung“ /  ; s. o.) zu? Etwa in dem Sinne, daß Frauen freihändig und subjektiv darüber entscheiden, ob ein Fötus als „lebenswert“ oder „nicht lebenswert“ angesehen wird? Wie nah wäre unsere Gesellschaft dann an der mörderischen eugenischen Praxis der Nazis? Nun: sehr, sehr nah!

Falls ein lebensfeindliches Recht auf Abtreibung so gemeint sein sollte, dann unterstreicht das nur meine moralphilosophische Beurteilung, derzufolge gilt, daß Abtreibung nichts Gutes ist. Das mag bestritten werden. Aber es bedürfte zumindest einer belastbaren Begründung.