Zur Realität der Islamisierung

„In Cafés sitzen keine Frauen mehr“

Kommt es durch die Einwanderung von Muslimen zum Erstarken des Antisemitismus? Und was bedeutet diese Diskussion für Feministinnen? Ein Gespräch zwischen der französischen Philosophin Elisabeth Badinter und der deutschen Journalistin Alice Schwarzer.

http://www.faz.net/aktuell/politik/alice-schwarzer-im-interview-ueber-islam-und-antisemitismus-15333514.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

Kommentar GB:

Der Begriff „Antisemitismus“ ist hier falsch, ungeeignet und irreführend. Der Begriff wird generell völlig unreflektiert verwendet, und das muß sich ändern.

Es stammt aus der Tradition alt-europäischen Judenhasses, der ein kontinentales Phänomen gewesen ist. Die bis heute in der islamischen Welt umlaufende und wirksame Fälschung der „Protokolle der Weisen von Zion“ stammt vom russischen bzw. zaristischen Geheimdienst, das Wort Pogrom ist ein russisches Lehnwort. Die Dreyfus-Affäre fand im 19. Jahrhundert in Frankreich statt, und sie war ein Musterbeispiel für übelsten Judenhaß, und man vergesse nicht die Kollaboration des Vichy-Regimes mit dem NS.

Judenhaß gab es in ganz Europa, und Faschisten ebenso; es handelt sich historisch um europäische Phänomene, die eben nicht als Angelegenheit eines oder ganz weniger Länder allein mißverstanden werden dürfen, wenn man Geschlichtsklitterung vermeiden will.

Araber sind Semiten, und man kann  deshalb schwerlich davon sprechen, daß sie Antisemiten seien. Das sind sie nicht. Sie waren immer und sie sind Judenhasser, das aber bereits seit der Zeit ihres Propheten in Medina.

Um diesen nun nach Europa immigrierten islamischen Judenhaß geht es hier und heute.

Literatur:

Stanley Payne

Geschichte des Faschismus,

Propyläen: München-Berlin 2001