Medienspiegel

Islam-Kategorie: Fatawa (Rechtsgutachten) – einige Beispiele

Gesicht zur Gesichtsverschleierung bei minderjährigen Mädchen

Mädchen müssen ihre Attraktivität verstecken

Von dem Rechtsgutachter, dem saudischen Geistlichen und Verkündiger des Islam [arab. Dai’a] Abdullah ad-Dawood

Institut für Islamfragen, dh, 29.10.2013

http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M528992a0b50.0.html

Frage: „Müssen Mädchen sich verschleiern?“

Antwort: „Manchmal ist ein Mädchen hübsch … ist also unverschleiert. Ich denke, es gibt Rechtsgutachten von [muslimischen] Rechtsgelehrten, die so etwas verbieten, selbst wenn das Mädchen die Volljährigkeit noch nicht erreicht hat. Denn wenn ein Mädchen [sexuell] anziehend wird, muss es von seinen Eltern verschleiert und bedeckt werden.“

Quelle: www.youtube.com/watch?v=85aJJi2p-kg

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Kategorie: Fatawa (Rechtsgutachten)

07. März 2009, 03.31 Uhr

Fatwa zu der Frage, ob Juden und Christen aus muslimischer Sicht als Ungläubige gelten

Erscheingsdatum des Rechtsgutachtens: 31.2.2002

Vom prominenten muslimischen Geistlichen Dr. Jusuf al-Qaradawi

(Institut für Islamfragen, dh, 07.03.2009)

Frage: Gelten Juden und Christen im Islam als Ungläubige?

Antwort: „Das Wort ‚ungläubig‘ beinhaltet mehrere Bedeutungen. Manchmal bedeutet es ‚Atheist‘, d. h. es wird eine Person damit bezeichnet, die weder an Allah noch an den Gerichtstag glaubt. Dies gilt nicht für Juden und Christen. Juden und Christen gelten als Ungläubige, weil sie nicht an die Botschaft [Muhammads] glauben. Jeder, der nicht an die Botschaft Muhammads glaubt, ist ungläubig.“

Quelle: www.qaradawi.net/site/topics/article.asp?cu_no=2&item_no=2875&version=1&template_id=105&parent_id=16

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30. Januar 2009, 04.21 Uhr

Fatwa zu der Frage, wie viel Gewicht das Zeugnis einer Frau im Islam hat

Erscheinungsnummer und Datum: 19723, erschienen am 18.07.2004

Vom Rechtsgutachtergremium Ägyptens

(Institut für Islamfragen, dh, 30.01.2009)

Frage: „Einige behaupten, der Islam diskriminiere die Frau, indem er ihr Zeugnis nur halb so viel gelten lasse wie das Zeugniss eines Mannes. Was lehrt der Islam?“

Antwort: „Allah sagt: ‚Und laßt es zwei Zeugen unter euren Männern bezeugen, und wenn es keine zwei Männer gibt, dann einen Mann und zwei Frauen von denen, die euch als Zeugen geeignet erscheinen, damit, wenn sich eine der beiden irrt, die andere sich von beiden erinnert.‘ (Sure 2, 282). Keine Religion oder ein von Menschen entworfenes Gesetz verleiht Männern und Frauen dieselben Rechte, weil diese unterschiedlich geschaffen sind. Diese Sure nennt den Grund des Unterschieds in der Berechnung des weiblichen und männlichen Zeugnisses; und zwar ist die Frau vergesslicher als der Mann … Die Wissenschaft hat diese Tatsache bewiesen. Dr. Sayed aj-Jamili hat dazu … veröffentlicht. Die Hysterie sucht Frauen viel häufiger heim als Männer. Diese Psychose verursacht abrupte Stimmunkschwankungen und Reizbarkeit. Dies kann sogar zu Schizophrenie führen. Obwohl Männer auch von einer Psychose betreffen werden können, sind Frauen viel häufiger davon betroffen … Die [muslimischen] Schriftgelehrten haben die Regeln für das Zeugnis von Frauen folgendermaßen aufgeschlüsselt: 1. In [juristischen] Fällen, die sich lediglich auf Frauen beziehen, z. B. Fragen zu Geburt und Jungfräulichkeit, reicht das Zeugnis einer Frau. Hier ist das Zeugnis eines Mannes nicht nötig. Einige [muslimische Schriftgelehrte] meinen, in diesen Fällen reicht das Zeugnis einer Frau, während andere darauf beharrten, dass das Zeugnis zweier Frauen notwendig sei. Andere [muslimische Schriftgelehrte] meinen, das Zeugnis von vier Frauen sei Pflicht. 2. In [juristischen] Fällen, die sich auf Familienangelegenheiten beziehen, ist die Mehrheit [der muslimischen Schriftgelehrten] der Meinung, dass das Zeugnis einer Frau ungültig ist. Es ist notwendig, dass mindestens zwei Männer Zeugnis ablegen müssen. ‚O ihr, die ihr glaubt! Wenn der Tod an einen von euch herantritt, liegt die Zeugenschaft zum Zeitpunkt der Testamentseröffnung bei euch: [bei] zwei Redlichen unter euch, oder zwei anderen, die nicht zu euch gehören, wenn ihr gerade im Land herumreist und euch das Unglück des Todes trifft.‘ (Sure 5, 106). 3. In finanziellen Angelegenheiten darf eine Frau mit Männern Zeugnis ablegen, wie in der schon erwähnten Sure (Sure 2, 282) beschrieben wird. 4. Bei Strafsachen und in Fällen, in denen ein Hinrichtungsurteil ausgesprochen werden kann, ist das Zeugnis einer Frau ungültig. Das ist Konsens unter muslimischen Schriftgelehrten.“

Quelle: www.aleman.com/ask/ask3..asp?id=19723&hide1=2&Next=160&select1=*&select2=*&rad1=&dbegin=&mbegin=&ybegin=&dend=&mend=&yend=&rad2=MOF&idser=&wordser=%C8%E6%E1

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09. Februar 2009, 03.38 Uhr

Fatwa zu der Frage, ob man Christen und Juden zu ihren Feiertagen beglückwünschen darf

Diese Art der Anerkennung [der Juden und Christen] ist abzulehnen

Vom Rechtsgutachter Scheich Ahmad Bawadi

(Institut für Islamfragen, dh, 09.02.2009)

Frage: Darf man Christen und Juden zu ihren Feiertagen beglückwünschen, um dadurch Toleranz und ein gutes Miteinander zu zeigen?

Antwort: „Allah hat [im Koran] gesagt: ‚Verkündige den Heuchlern die frohe Botschaft, dass ihnen eine schmerzliche Strafe zuteil werde; jenen, die sich Ungläubige als Freunde anstelle der Gläubigen nehmen. Suchen sie etwa Macht und Ansehen bei ihnen? Wahrlich, Allah allein gehört alle Erhabenheit‘ (Sure 4,138-139). Also, was für Anliegen kann ein Muslim haben, wenn er ihnen [Christen und Juden] zu ihren Feiertagen beglückwünscht? …
Wenn das Anliegen [eines Muslims] ist, [Juden und Christen] dadurch Liebe und Freundlichkeit zu zeigen, gilt dies als verboten: ‚Du wirst kein Volk finden, das an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt und dabei diejenigen liebt, die sich Allah und Seinem Gesandten widersetzen, selbst wenn es ihre Väter wären oder ihre Söhne oder ihre Brüder oder ihre Verwandten.‘ (58,22) …
„Wer dadurch [durch die Glückwünsche] zeigen möchte, dass der Islam eine tolerante Religion ist, hat wenig Ahnung vom Islam. Die Toleranz kann nicht auf Kosten der Religion [des Islam] ausgeübt werden. Es kann auch nicht auf Kosten der Rechte Allahs praktiziert werden, sondern [nur], wenn es um Rechte anderer Menschen geht. Toleranz erlaubt nicht die Beteiligung an ihrer Falschheit …
Ein definitiver Beweis dafür ist der Prophet Allahs. Er hat Polytheisten verziehen, die ihm und seinen Weggefährten Schaden zugefügt haben. Aber es gab keine Toleranz und keinen friedlichen Umgang, wenn es um Allahs Rechte ging. Es gab dann nur [Maßnahmen wie das] Abhauen von Köpfen, Gefangennahme von Soldaten, Raub von Eigentum, die Übernahme von Frauen als Konkubinen genommen u. ä….
Das Beglückwünschen von Juden und Christen zu ihren Feiertagen zeigt [diesen gegenüber] Freundlichkeit, Liebe und Loyalität. Hier ist [eine Art] Loyalität vorhanden, die eine Form von Akzeptanz ihrer Falschheit ist, wenn man ihnen zu ihren Feiertagen – wie z. B. Weihnachten – gratuliert …
Mein muslimischer Bruder … Du musst ihnen [Juden und Christen] deine Wut und Ablehnung [gegenüber ihren Feiertagen] zeigen. Du darfst sie nicht zu ihren Feiertagen beglückwünschen, noch von ihren Süßigkeiten nehmen …
Der Scheich des Islam, Ibn Taimiyya, zitierte den Konsens der [muslimischen] Rechtsgelehrten. Er besagt, dass Muslime Christen nichts verkaufen dürfen, was ihnen für die Feiertage nützlich sein kann, wie z. B. Fleisch, Blut, Kleidung, etc. Ihnen [den Christen] darf nicht [von Muslimen] ein Reittier ausgeliehen werden. Ihnen darf an ihren Feiertagen nicht geholfen werden, weil dies ihre Gottlosigkeit unterstützen würde. Die [muslimischen] Machthaber müssen Muslimen so etwas verbieten, weil Allah sagt: ‚Und helft einander in Rechtschaffenheit und Frömmigkeit, doch helft einander nicht in Sünde und Übertretung.‘ (Sure 5, 2)“.

Quelle: www.alsaha.com/sahat/6/topics/245003

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17. Januar 2009, 11.23 Uhr

Fatwa zur Vernachlässigung des Gebets

Das Vernachlässigen des Gebetes ist Gottlosigkeit

Von dem berühmten ehemaligen offiziellen Rechtsgutachter Saudi-Arabiens, Scheich Abdul-Aziz Ibn Baz

(Institut für Islamfragen, dh, 17.01.2009)

Frage: “ Wie ist eine Vernachlässigung des Betens islamisch zu beurteilen?“

Antwort: „Das Vernachlässigen des Gebets seitens derer, die dazu verpflichtet sind [rechtlich gesehen alle Muslime, die in der Lage sind, das Gebet zu verrichten], ist eine gravierende Gottlosigkeit und ein Abfall von der [islamischen] Gemeinschaft. Es spielt keine Rolle, ob diese Beurteilung bekannt ist oder nicht. Entscheidend für die [islamische] gesetzliche Beurteilung einer Frage ist nicht, was der Beurteilte weiß. Dasselbe Prinzip gilt für andere Gottlose wie diejenigen, die die Religion [den Islam] verspotten, Allah kein Opfer darbringen, gegenüber Allah keine Gelübde erfüllen oder Hilfe von Verstorbenen ersuchen u.a.).“

„Die authentische Überlieferung [arab. hadith sahih] sagt: ‚Was einen Menschen von der Gottlosigkeit und dem Polytheismus fernhält, ist das Gebet.“ [Sahih Muslim] und: „Der Bund zwischen uns und ihnen ist das Gebet. Wer dies vernachlässigt, ist gottlos‘ [eine authentische Überlieferung]“.

„Wer einen Gottlosen nicht als gottlos bezeichnet, gilt ebenfalls als gottlos. So z. B. jemand, der Juden, Christen, Kommunisten u.a. nicht für gottlos erklärt, denn die Gottlosigkeit dieser ist selbst für denjenigen klar, der den geringsten Verstand hat.“.

Quelle: www.binbaz.org.sa/mat/228

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27. Januar 2009, 12.18 Uhr

Fatwa zu der Frage, ob ein Kommunist erben darf

Erscheinungsdatum: 05. Juli 2001

Von Dr. Yusuf al-Qaradawi

(Institut für Islamfragen, dh, 27.01.2009)

Frage: Darf ein Muslim einen kommunistischen Verwandten beerben?

Antwort: „… Eine Muslima darf einen Kommunisten nicht heiraten, wenn dieser auf seinen kommunistischen Überzeugungen beharrt… Wir haben schon zu einem früheren Zeitpunkt die [islamischen] Grundlagen für diese Beurteilung erklärt. Dieselben Grundlagen sind eine Begründung dafür, dass ein Kommunist nicht von seinen muslimischen Verwandten beerbt werden kann, seien es Vater, Mutter, Ehefrau o. a., weil eine Erbschaft an die Übereinstimmung der Religion gebunden ist. Dies wurde von Allahs Propheten erläutert: ‚Ein Muslim beerbt keinen Gottlosen. Ein Gottloser beerbt keinen Muslim …’ Einige muslimische Schriftgelehrte erlaubten einem Muslim, einen Gottlosen zu beerben, nicht jedoch umgekehrt, denn ‚der Islam steht über allem, nichts steht [jedoch] über ihm‘, sagte Allahs Prophet … Kein [muslimischer] Schriftgelehrter sagte, dass jemand, der vom Islam abfällt, erben darf, denn er gilt als Toter und ist vogelfrei. Wie kann er Muslime beerben?“

Quelle: www.qaradawi.net/site/topics/article.asp?cu_no=2&item_no=359&version=1&template_id=8&parent_id=1

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06. November 2008, 04.28 Uhr

Fatwa: Wie wird der Bau von Gebetshäusern von Nichtmuslimen in islamischen Ländern beurteilt?

Rechtsgutachten Nr.: 19886 vom 22.07.2004

Vom Rechtsgutachtergremium Ägyptens

(Institut für Islamfragen, dh,06.11.2008)

Frage: Wie beurteilt der Islam den Bau von nichtmuslimischen Gebetshäusern in islamischen Ländern?

Antwort: „Imam Ahmad (bin Hanbal) und Abu Dawud überlieferten Ibn Abbas Aussprüche des Propheten Muhammad: ‚Es darf keine zwei [verschiedenen] Gebetsrichtungen in einem Land geben. Und ein Muslim zahlt keinen Tribut‘. Al-Shaukani bezeichnete in „nail al-autar“ die Überlieferer dieser Überlieferung als glaubwürdige Männer.“

„Ibn Udai überlieferte von Umar Ibn al-Khattab [dem zweiten Kalifen nach Muhammad]: ‚Eine Kirche darf im Islam weder gebaut noch renoviert werden… Die Meinung der Shafiiten wird in ‚al-Iqna‘ (Kap. 2, S. 265-266) von al-Khatib erwähnt. Dort heisst es, dass die Schutzbefohlenen in einem Land, das von Muslimen eingenommen wurde, keine Kirche, keinen Gebetsraum oder ein Kloster bauen dürfen, z. B. in Kairo oder Bagdad. Dies gilt auch in Ländern [oder Regionen], deren Einwohner zum Islam übertraten, z. B. in Medina oder dem Jemen, weil Allahs Prophet sagte: ‚Keine Kirche darf im Islam gebaut werden‘. Das Bauen einer Kirche ist eine Überschreitung [des Erlaubten]. Deshalb ist dies in einem muslimischen Land nicht erlaubt. Falls Kirchen gebaut wurden, werden sie abgerissen. Es spielt keine Rolle, ob dies [das Verbot des Kirchenbaus] ihnen [den Christen] schon [von muslimischen Machthabern] erläutert wurde oder nicht.

Das Gleiche gilt in Ländern, die mit Zwang von Muslimen erobert wurden, z. B. Ägypten und Isfahan [Iran], weil diese [Gebiete] von Muslimen durch Besatzung eingenommen wurden. Diese Gebiete dürfen nicht zu einer Kirche werden. Kirchen dürfen in ihnen nicht gebaut werden. Falls Kirchen dort verfallen, dürfen sie nicht wieder aufgebaut werden. Falls wir ein Land durch einen Friedensvertrag erobern, z. B. Jerusalem, der ihnen [den Christen] die Existenz in ihrem Land erlaubt, das uns ab jetzt gehört, wird ihnen das Erhalten und das Bauen von Kirchen gestattet. Falls der Friedensvertrag [mit den Christen] die Kirchen nicht erwähnt, dürfen Kirchen eher nicht gebaut werden. In diesem Fall werden die Kirchen abgerissen.“

„Al-Qurtubi, der als Maliki [Vertreter der malikitischen Rechtsschule] gilt, äußerte sich in seiner Auslegung (Kap. 12, S. 70) unter Abschnitt fünf folgendermaßen: ‚Ibn Khuais Mindad sagte: Dieser [Koran-]Vers – ‚Und wenn Allah nicht die einen Menschen durch die anderen zurückgehalten hätte, so wären gewiß Klausen, Kirchen, Synagogen und Moscheen, in denen der Name Allahs des öfteren genannt wird, niedergerissen worden‘, (Sure 22, 40) – besagt, dass Kirchen und Gebetshäuser der Schutzbefohlenen nicht abgerissen werden dürfen. Sie [die Christen] dürfen jedoch keine [neuen] Kirchen erbauen. Sie dürfen die Größe [ihrer Kirchen] nicht erweitern oder sie erhöhen. Muslime dürfen Kirchen weder betreten noch in ihnen beten. Wenn sie [die Christen] den Bau [der Kirchen] verändern, werden sie abgerissen. Kirchen und Gebetshäuser, die sich in Haus des Krieges befinden, werden abgerissen. Sie [die Christen] dürfen diese [Kirchen zahlenmäßig] nicht vergrößern, weil dies als Demonstration der Gottlosigkeit gilt.“

Quelle: www.al-eman.com/ask/ask3.asp?id=19886&hide1=2&Next=&select1=*&select2=*&rad1=&dbegin=&mbegin=&ybegin=&dend=&mend=&yend=&rad2=MOF&idser=&wordser=%C7%E1%DF%E4%C7%C6%D3

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02. März 2009, 12.37 Uhr

Fatwa zu der Frage, ob ein Muslim eine Nicht-Muslima, insbesondere eine Jüdin oder Christin, heiraten darf

Erscheinungsdatum: 05. Juli 2001

Vom Rechtsgutachter Dr. Jusuf al-Qaradawi

(Institut für Islamfragen, dh, 02.03.2009)

Frage: Darf ein Muslim eine Jüdin oder Christin heiraten?

Antwort: „Um diese Frage genau zu beantworten, müssen wir erstens die Gruppen der Nicht-Muslimas aufzählen. Nichtmuslimas könnten sein:   Eine Polytheistin: Der Koran verbietet die Heirat mit ihr: ‚Und heiratet keine Götzenanbeterinnen, ehe sie glauben. Und eine gläubige Dienerin ist besser als eine Götzenanbeterin, mag sie euch auch noch so gut gefallen‘ (Sure 2,221): und: ‚Und haltet nicht am Ehebund mit den ungläubigen Frauen fest‘ (Sure 60,10). Dieser Koranvers und die ganze Sure [Sure 60] besagen, dass eine Gottlose eine Götzenanbeterin ist. Sowohl der Text [des Korans und der Überlieferung] als auch der islamische Konsens [unter Gelehrten] verbieten die Heirat mit einer Polytheistin.“   Eine Atheistin: Ich meine damit eine Frau, die weder eine Religion hat, noch an einen Gott glaube, an einen Gerichtstag, das Prophetentum oder ein Buch [einer Offenbarung]. Die Ehe mit ihr ist stärker verboten als mit einer Polytheistin, weil eine Polytheistin wenigstens an einen Gott glaubt. Die Heirat mit einer Atheistin (z. B. mit einer Kommunistin] ist definitiv verboten.   Eine [vom Islam] Abgefallene: Allah möge uns davor bewahren. Diese [Frau] ist genau wie eine Atheistin. Wir meinen damit diejenigen, die ungläubig geworden sind, nachdem sie [im Islam] gläubig gewesen waren. Es ändert sich an ihrem Unglauben nichts, egal, ob sie sich einer anderen Religion [als dem Islam] anschließt oder nicht. Es ändert sich auch nichts an ihrem Unglauben, wenn ihre neue Religion eine offenbarte Religion [Judentum oder Christentum] oder eine andere Religion ist. Als Abgefallener [vom Islam] gilt jeder, der den Islam verlässt, um sich dem Kommunismus, Realismus, Christentum, Judentum, Buddhismus, der Baha’i-Religion oder anderem zuzuwenden. Es ist auch jeder, der den Islam verlassen hat und zu keiner anderen Religion übergetreten ist. Der Islam zwingt keinen Menschen zur Konversion zum Islam. Ein Mensch, der jedoch freiwillig Muslim geworden ist, darf den Islam nicht wieder verlassen.   Es gibt Regelungen für das diesseitige wie jenseitige Leben für den Abfall vom Islam. Einer, der vom Islam abfällt, wird in die Hölle fahren. Alle seine guten Werke nützen ihm nichts: ‚Wer sich aber von euch von seinem Glauben abbringen läßt und als Ungläubiger stirbt – das sind diejenigen, deren Taten wertlos sein werden in dieser Welt und im Jenseits – werden die Bewohner des Feuers sein, und darin werden sie ewig verweilen.‘ (Sure 2, 217). Einige der Regelungen für das Diesseits bei Abfall vom Islam beinhalten, dass der Abgefallene keinerlei Hilfe oder Unterstützung von seiner muslimischen Gemeinschaft bekommen darf. Ein Muslim darf keine Ehebeziehung mit einer Abgefallenen führen, das gleiche gilt für eine Muslima und einen Abgefallenen. Wer eine Abgefallene heiratet, hat eine ungültige Ehe geschlossen. Falls eine Ehepartnerin nach der Eheschließung vom Islam abfällt, muss sie von ihrem muslimischen Ehemann zwangsweise getrennt werden. Über diese Regelung sind sich alle muslimischen Religionsgelehrten einig, d. h. sowohl diejenigen, die die Hinrichtung als Strafe für den Abfall vom Islam vorschreiben – dies ist die Mehrheit [arab. al-djumhur] – als auch diejenigen, die nur die [lebenslängliche] Haftstrafe für eine vom Islam abgefallene Frau vorschreiben. Dies sehen die Anhänger der hanafitischen Rechtsschule [einer der vier Rechtsschulen des sunnitischen Islam] bei Abfall vom Islam vor.   Eine Baha’i: Die Heirat mit ihr ist verboten. Falls sie eine ehemalige Muslima ist, gilt sie als Abgefallene … Falls sie eine ehemalige Christin, Jüdin, Polytheistin o. ä. ist, gilt sie als Polytheistin, weil der Islam ihre ursprüngliche Religion und die Göttlichkeit ihrer ursprünglichen Offenbarung nicht anerkennt. Denn es ist ganz gewiss, dass jedes Prophetentum nach Muhammad abgelehnt und jedes [Offenbarung-]Buch nach dem Koran ungültig ist. Jeder, der behauptet, ein Anhänger einer neuen Religion zu sein, ist nach dem Islam ein Betrüger.   Eine Jüdin oder Christin: Ursprünglich erlaubte der muslimische Konsens die Heirat mit einer Person von den Schriftbesitzern [einer Jüdin oder Christin]. So besagt Sure 5: ‚Und ehrbare gläubige Frauen und ehrbare Frauen unter den Leuten, denen vor euch die Schrift gegeben wurde‘ (Sure 5, 5).   Der Sohn von Umar [dem zweiten Kalifen nach Muhammads] hat die Heirat mit einer Jüdin oder Christin verboten. In der Überlieferungssammlung von al-Bukhari [dem Überlieferer mit der höchsten Autorität] heißt es, dass er immer, wenn man ihn nach der Heirat mit einer Jüdin oder Christen fragte, antwortete: ‚Polytheistinnen sind verboten für die Gläubigen [Muslime]. Damit bezieht er sich auf den Ausspruch Allahs [im Koran]: ‚Und heiratet keine Götzenanbeterinnen, ehe sie glauben‘ (Sure 2, 221) und: ‚Ich kenne keine Götzenanbetung, die größer ist als die der Christin, die glaubt, dass Jesus ihr Herr ist.‘   Im Allgemeinen darf ein Muslim eine Jüdin oder Christin heiraten, um ihr den Islam lieb zu machen, um die Beziehungen zwischen Muslimen und den Leuten Schrift zu stärken und um die Toleranzgrenze zu erweitern und das Zusammenleben zwischen beiden Seiten zu ermöglichen.   Als der Islam die Heirat mit einer Jüdin oder Christin erlaubte, berücksichtigte er zwei Punkte:   [Erstens] Die Leute der Schrift haben eine vom Himmel her offenbarte Religion. Sie ähnelt [dem Glauben] der Muslime, denn sie glauben an Allah, seine Botschaften, den Gerichtstag, moralische Werte [usw.]. Das bringt sie dem Islam nah, weil sie [den Islam] ihre Religion – als Ganzes, wenn auch nicht in den Details – anerkennen und ergänzen mit allem, was nützlich und gut ist.   [Zweitens] Wenn einer von den Leuten der Schrift mit einem bekennenden Muslim in einer wahren muslimischen Gesellschaft unter dem islamischen Gesetz lebt, wird er beeinflusst und beeinflusst nicht andere. Deshalb wird von ihm erwartet, zum Islam überzutreten. Falls er aber glaubensmäßig nicht zum Islam übertritt  – was sein Recht ist, weil es keinen Zwang im Islam gibt – tritt dieser Mensch doch durch seine Anpassung an die Gesellschaft und die Tradition [unbewusst] zum Islam über. Das bedeutet, dass dieser Mensch sich in der muslimischen Gesellschaft auflöst, obwohl er glaubensmäßig kein Muslim wird. Infolge dessen gibt es keinen Grund zu fürchten, dass eine Nicht-Muslima ihren Ehemann oder die Kinder [mit ihrem nicht-muslimischen Glauben] beeinflussen könnte, weil der Einfluss der muslimischen Gesellschaft viel größer als ihre Versuche ist.“   „Schließlich wissen wir, dass die Heirat mit Nicht-Muslimas in unserer Zeit verboten werden sollte, weil sie verschiedene Gefahren heraufbeschwören kann. Sie kann erlaubt werden, wenn es sehr notwendig ist.“  

Quelle: www.qaradawi.net/site/topics/article.asp?cu_no=2&item_no=350&version=1&template_id=8&parent_id=12

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24. Februar 2009, 11.43 Uhr

Fatwa zu der Frage, ob eine Muslima einen Mann heiraten darf, der Anhänger der Ahmadiya-Bewegung ist

Rechtsgutachten-Nr.: 6924, erschienen am 11.01.2009

Von dem offiziellen Staatsrechtsgutachter Ägyptens, Dr. Ali Jum’a.

Frage: Darf eine Muslima einen Mann heiraten, der Anhänger der Ahmadiya-Bewegung ist?

Antwort: „Eine Muslima darf keinen Mann heiraten, der zur Ahmadiya-Bewegung (Qadianiya) übertreten ist, weil er in diesem Fall als Abgefallener vom Islam gilt. Falls ein Ehevertrag geschlossen wurde, ist er ungültig. Das Zusammenleben der Ehepartner ist in diesem Fall als außerehelicher Geschlechtsverkehr zu beurteilen, der im Islam verboten ist. Der Ehemann darf das Sorgerecht für die Kinder nicht erhalten, wenn die Kinder im entsprechenden Alter sind, weil er in diesem Fall die Kinder von seinem korrupten Glauben überzeugen könnte. Allah sagt: ‚Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein.‘ (Sure 3,85)“.

„Die Ahmadiya (Lehre) ist ein schlauer Trick, den die Kolonialmächte erfanden. Diese Religion [Ahmadiya] verhält sich so, als ob sie dem Islam angehören würde. Jedoch hat der Islam mit dieser Religion nichts gemein. Den Kolonialmächten ist es gelungen, diese irregeführte und irreführende Gruppe zu instrumentalisieren, um ihre Ziele zu erreichen. Diese [Gruppierung] diente stets dazu, den Islam zu verzerren und schwächen. Der Islam wird jedoch trotz seiner Feinde widerstehen, denn Allah sagt: ‚Und Allah setzt das durch, was Er beschließt. Die meisten Menschen aber wissen es nicht.‘ (Sure 12,21)“.

Außerdem hat Dr. Jum’a betont: ’Die muslimischen Schriftgelehrten waren sich immer darüber einig, dass dieser Glaube nicht islamisch ist und ihre Anhänger keine Muslime sind, sondern Abgefallene vom Islam. Der Abgefallene ist derjenige, der den Islam verlassen hat und zu einer anderen Religion übergetreten ist. Allah sagt: ‚Wer sich aber von euch von seinem Glauben abbringen läßt und als Ungläubiger stirbt – das sind diejenigen, deren Taten wertlos sein werden in dieser Welt und im Jenseits. Sie werden die Bewohner des Feuers sein, und darin werden sie ewig verweilen.‘ (Sure 2,217). Die muslimischen Schriftgelehrten sind sich darüber einig, dass desjenigen Heirat, der vom Islam abfällt und heiratet, ungültig ist. Dies gilt unabhängig davon, ob er mit einer Muslima oder einer Nichtmuslima verheiratet ist. Diese Regel gilt solange, bis er wieder zum Islam zurückkehrt und sich von seiner anderen Religion lossagt.“

Quelle: www.alarabiya.net/articles/2009/01/12/64021.html

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18. Oktober 2008, 05.37 Uhr

Fatwa: Saudische Frauen müssen ein Auge bedecken

Das Zeigen beider Augen soll im Konflikt mit dem Islam stehen

(Institut für Islamfragen, dh, 18.10.2008)

Ein Scheich sagt, dass die Sittsamkeit der Frauen vom Gesetz nicht
konsequent genug eingefordert werde. Das Zeigen von beiden Augen verursache
einen schlechten Umgang und stehe im Konflikt mit den Grundsätzen des Islam.

Ein neues Verbot könnte dies ändern. Es bestimmt in Saudi Arabien
übereinstimmend mit islamischem Recht [fatwa], dass Frauen, die ihr Haus
verlassen wollen, eines ihrer beiden Augen bedecken  müssen.
Diese Anordnung, die gegenwärtig nur saudische Frauen betrifft, beinhaltet
die Verbote, das Haus ohne einen männlichen Begleiter zu verlassen, mit
Männern in der Öffentlichkeit zu verkehren, ein Auto zu fahren und Makeup oder Schuhe mit hohen Absätzen zu tragen.

Die Sittlichkeitspolizei in den Straßen Saudi Arabiens verfolgt zudem
Frauen, deren abaya [langer Mantel] zu eng sitzt und so Rundungen der Frauen
sichtbar werden lassen könnte. Auch Frauen, deren Haare durch den Schleier
hindurch sichtbar sind, kleiden sich unsittlich.


Nach Ansicht des Scheichs Scheich Muhammad al-Habadan „würde die Enthüllung
beider Augen hinter dem Schleier die Frauen dazu ermuntern Makeup zu tragen
und ihre Augen zu betonen. Das aber ist schlechtes Benehmen, das im Konflikt
zu islamischen Grundsätzen steht“.

Wie sollen die Frauen aber mit nur einem Auge im Alltag zurechtkommen?
Scheich Al-Habadan antwortet:, „Sobald eine Frau durch die Straßen oder auf
einen öffentlichen Platz geht, wird sie einen Schleier tragen und ein Auge
mit einem Stück Stoff bedecken. Wenn sie einkaufen geht und ein Produkt
genauer betrachten möchte, wird sie das Stück Stoff entfernen und so in der
Lage sein, beide Augen zu benutzen – für eine begrenzte Zeit“.

Im alljährlichen Bericht der Vereinten Nationen über den Status der Frau in
der arabischen Welt wurden saudische Frauen während der letzten fünf Jahre
als diejenigen eingestuft, die am stärksten ihrer Rechte beraubt wurden und
ohne Rechtsansprüche waren.

Quelle: Ynet

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26. September 2008, 05.00 Uhr

Fatwa zu der Frage, ob man Behörden im Notfall belügen darf

Eine Scheintrennung ist von der Ehefrau erlaubt, wenn in einem nicht-islamischen Land dadurch das Verbot der Polygamie umgangen werden kann

Von dem ägyptischen Theologen Jamal al-Banna, dem Bruder des Gründers der ägyptischen Muslimbruderschaft Hassan al-Banna

(Institut für Islamfragen, dh, 26.09.2008)

Der einflussreichte ägyptische Theologe und Intellektuelle Jamal al-Banna hat sich nach Bericht von „alarabiya.net“ Ende August 2008 zu der Frage geäußert, ob ein Muslim, der in einem westlichen Land lebt und mit zwei Frauen verheiratet ist, sich von einer dieser Frauen zum Schein trennen darf, so dass er offiziell nur eine Ehefrau hat und damit nicht gegen das dortige Gesetz verstößt. Auf diese Weise, so al-Banna, kann der Ehemann sein Eheleben mit der pro forma geschiedenen Ehefrau weiterführen, weil diese offiziell dann nur noch eine Geliebte sei.

Al-Banna empfahl muslimischen Ehemännern, die mit mehr als zwei Ehefrauen verheiratet sind, sich an die Gesetze der nicht-islamischen Länder zu halten. Da diese Gesetze die Polygamie verbieten, kann ein Muslim dort offiziell nur eine Frau als seine Ehefrau benennen, während die andere als Geliebte gelten muss. Auf diese Weise kann er seine zwei Ehefrauen behalten, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen.

Al-Banna unterstrich, dass ein solches Verhalten nicht gegen die Lehren des Islam verstößt, denn: „Ursprünglich wurde der Heiratsvertrag nur in mündlicher Form und nicht in schriftlicher Form geschlossen.

Quelle: www.alarabiya.net/articles/2008/08/24/55382.html

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19. August 2008, 08.17 Uhr

Fatwa zum Händeschütteln als Begrüßung unter Muslimen

Die Berührung zwischen einem fremden Mann und einer fremden Frau ist nicht erlaubt

Von Scheich Abdul-Aziz Ibn Baz, dem ehemaligen höchsten Rechtsgutachter Saudi-Arabien

(Institut für Islamfragen, dh, 19.08.2008)

Frage: Darf ein Mann einer fremden Frau als Begrüßung die Hand schütteln?

Antwort: „Ein Mann darf einer fremden Frau [mit der er nicht verwandt ist und die er daher theoretisch heiraten darf] nicht die Hand schütteln. Dies gilt unabhängig davon, ob die Frau und der Mann jung oder alt sind. Durch solches Handeln wird die Gefahr der [sexuellen] Versuchung sehr groß.“ „Allahs Prophet hat in der höchstglaubwürdigen Überlieferung gesagt: ‚Ich schüttle niemals Frauen die Hand.’ Aischa sagte ebenfalls: ‚Die Hand von Allahs Propheten hat niemals die Hand einer [fremden] Frau [durch Händeschütteln] berührt. Er ging mit [fremden] Frauen Vereinbarungen [lediglich] durch Worte ein.'“ „Dies gilt abgesehen davon, ob die Frau während des Händeschüttelns [mit einem fremden Mann] ihre Hand mit einem Tuch bedeckt oder nicht. Die Berührung durch die Hand ist durch zahlreiche Lehren [des Islam] verboten, auch weil dies [sexuelle] Versuchungen verursacht.“

Quelle: www.binbaz.org.sa/mat/289

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Kategorie: Fatawa (Rechtsgutachten)

24. Mai 2008, 10.35 Uhr

Fatwa über die Frage nach dem Sorgerecht für Kinder in konfessionellen Mischehen

Der muslimische Elternteil hat Anspruch auf das Sorgerecht

Von Scheich Khaled al-Maqsheeh, Dozent an der islamischen Universität von Imam Muhammad Ibn Sa’ud/Saudi-Arabien (veröffentlich am 04.03.2004)

(Institut für Islamfragen, dh, 24.05.2008)

Frage: „Ich habe eine Christin in der Hoffnung geheiratet, dass sie zum Islam übertreten wird. Das hat sie jedoch bisher nicht getan. Mittlerweile habe ich mit ihr zwei Kinder bekommen: ein 4jähriges Mädchen und einen 2jährigen Sohn. Zu Beginn vereinbarten wir, dass die Kinder als Muslime erzogen werden sollen. Nach nunmehr 6 Jahren Ehe hat sich meine Frau jedoch entschieden, die Kinder christlich zu erziehen. Habe ich Anspruch auf die Kinder? Darf ich die Kinder mitnehmen und mit ihnen zusammen in ein muslimisches Land auswandern?“

Antwort: „Anfangs erwähnten Sie den Ausdruck „eine Christin“ (arab. sayyida: Herrin). Ein Gottloser darf nicht „Herr“ (Herrin) genannt werden. Der Prophet des Islam sagte: ‚Nennt keinen Heuchler Herrn. Wenn ihr das tut, ärgert ihr euren Herrn.‘ Die Bezeichnung einer Frau als Herrin (arab. sayyida: Herrscherin) ist ein Verstoß gegen Allahs Gesetz [die Shari’a]. Die Frau ist eine Beherrschte, der Mann ist der Herrscher. Allah sagt dies im Koran: ‚Und sie eilten beide zur Tür, und sie zerriss sein Hemd von hinten, und sie trafen an der Tür auf ihren Herrn [Ehemann]’ (Sure 12, 25). Allahs Prophet sagte auch: ‚Eure Ehefrauen sind als Diener (arab. ‚awan) bei Euch.'“

Bezüglich des Sorgerechts stimmen die muslimischen Rechtsgelehrten darin überein, dass nur eine muslimische Person das Sorgerecht haben darf. Infolge dessen darf diese Christin nicht über das Sorgerecht verfügen, um die Kinder zu prägen. Allahs Prophet sagte: ‚Jedes Neugeborene wird in der [muslimischen] Natur geboren, seine Eltern machen ihn dann zu einem Juden, Christen oder Magier.‚ Deshalb dürfen Sie [als Muslim] das Sorgerecht übernehmen. Sie dürfen Ihre Kinder allein erziehen, selbst wenn dies bedeuten könnte, mit ihnen zusammen das Land zu verlassen.“

Quelle: www.islamtoday.net/questions/show_question_content.cfm?id=40396

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18. April 2015

Fatwa zu der Frage, welche Art Jungfrauen im Paradies zu erwarten seien

Um mit Jungfrauen belohnt zu werden, muss ein Muslim vier Taten vollbringen

Von dem islamischen Gelehrten und Rechtsgutachter Mahmud al-Masri, einem populären Prediger innerhalb und außerhalb Ägyptens

Institut für Islamfragen, dh, 18.04.2015 http://www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.4+M5fec06eb361.0.html

Frage: „Wie werden die Jungfrauen sein, die den muslimischen Mann im Paradies erwarten?“

Antwort [aus einer Fernsehpredigt]: „… Unser Herr – er sei erhoben – wird Dir [gemeint sind die männlichen Zuschauer] zwei Gruppen von Ehefrauen im Paradies schenken: [die erste Gruppe] ‚Hur ‘Ain‘, diese hat unser Herr extra für uns im Paradies geschaffen. Allah – er sei erhoben – sagte: ‚Und wir werden sie mit holdseligen Mädchen [arab. Huru l-‘Ain] vermählen, die große, herrliche Augen haben.‘ (Sure 44, 54). Und – er sei erhoben – er sagte: ‚Wir haben sie als eine wunderbare Schöpfung erschaffen und sie zu Jungfrauen gemacht, liebevolle Altersgenossinnen‘ (Sure 56, 35-37).

Der [arabische] Ausdruck ‚Hurul-‘Ain‘ im ersten Koranvers beschreibt Frauen mit einer intensiven Farbe ihrer schwarzen Augen und ihres Augenweiß. ‚’Ain‘ ist eine Frau mit großen Augen. Es wird an Frauen sehr geschätzt, wenn sie große Augen haben. 

Nun, was bedeutet [der zweite Koranvers] ‚und sie zu Jungfrauen gemacht‘?

Das bedeutet, dass keiner diese Frauen je berührt hat: ‚Die weder Mensch noch Dschinn [ein Geist] vor ihnen berührt hat‘ (Sure 55, 56). Der erste, der eine solche Frau berührt, ist ihr Mann im Paradies. Unser Herr möge uns und Euch Jungfrauen [im Paradies] schenken.

‚Liebevolle Altersgenossinnen‘ beschreibt die Frau, die kreativ ist in der Äußerung ihrer Liebe und Verliebtheit und Romantik ausschließlich gegenüber ihrem Mann auf legale Weise zeigt [arab. halal]. ‚Altersgenossinnen‘ bedeutet, dass alle Frauen [im Paradies] im gleichen Alter sind. Das löst das Problem des Alters unter den Frauen.

… Der Prophet [des Islam, Muhammad] –  Allahs Segen und Heil seien auf ihm – hat uns eine kurze Beschreibung der Schönheit der Jungfrauen im Paradies mitgeteilt. Er – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – sagte, wie in Sahih al-Bukhari und Muslim [die zwei authentischsten und wichtigsten Überlieferungssammlungen des sunnitischen Islam] überliefert wurde:

‚Jeder von ihnen [von den männlichen Bewohnern des Paradieses] hat zwei Frauen.‘

D.h. das erste, was Allah uns im Paradies schenkt, sind zwei Frauen, [nämlich] Jungfrauen. 

Dass jeder erst einmal zwei Jungfrauen bekommt, ist nur der Anfang im Paradies.

Jedoch ist die Anzahl der  späteren Jungfrauen [die die Männer später im Paradies bekommen] unterschiedlich. Z. B. bekommt der Märtyrer 70 oder 72 Jungfrauen oder mehr. Es gibt eine andere Gruppe von Männern, die durch ihr Beten und ihre Anbetung mehr Jungfrauen bekommen. Als Beweis dafür zitiere ich Euch die authentische Aussage des Propheten – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – wie von at-Tirmidhi überliefert:

Der Märtyrer wird bei seinem Herrn mit sieben Ehrungen ausgezeichnet: (1.) Mit der ersten Menge seines vergossenen Bluts werden ihm alle Sünden vergeben, und er erblickt seinen Platz im Paradies. Das ist die Erklärung dafür, warum ein Märtyrer lächelt. (2) .. und er wird verheiratet mit 72 Ehefrauen von den Jungfrauen.’ 

Schließlich, wie kann man die Jungfrauen bekommen? Durch vier Taten!

Lerne diese mit mir zusammen und schreib sie auf:

Erstens durch den Tod für Allahs Sache. Unser Herr möge uns und Euch mit dem Märtyrertod bei der al-Aqsa-Moschee [in Jerusalem] ehren. Dadurch kannst du 72 Jungfrauen gewinnen.

Zweitens durch die Keuschheit und das Ablassen von den Freveltaten …

Drittens durch den Glauben und die Anbetung. Viertens durch Verdrängung der Wut. Falls jemand Dich ärgert und Du bist in der Lage, ihn zweimal oder dreimal mehr zu ärgern, tu das nicht.‘

Quelle: www.youtube.com/watch?v=uV1Gm1RyHzQ