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Infopakete: Renaissance der Aufklärung und Gleichstellungspolitik

Infopaket zur Philosophie und Politik der Aufklärung

Von einer Renaissance der Aufklärung zu sprechen, bedeutet eine ebenso wichtige wie dringliche Notwendigkeit hervorzuheben, nämlich öffentlich und nachdrücklich Aufklärung einzufordern, um der zweiten Zerstörung der Vernunft, diesmal durch die postmoderne Philosophie und ihre irrationalen ideologischen und politischen Ableger, entgegenzutreten.

Renaissance der Aufklärung

Infopaket zur Gleichstellungspolitik II

07. Juni 2014

In den Leitmedien herrscht eine sehr einseitige Berichterstattung zur Gleichstellungspolitik; Die Gleichstellungspolitik wird dort meist unkritisch propagiert, wobei unbegründete und falsche Informationen verbreitet werden.

https://cuncti.net/geschlechterdebatte/235-infopaket-zur-gleichstellungspolitik-ii

Anmerkungen und Ergänzungen (GB):

Der (heteronormale) sozioökonomische Feminismus zielt auf Frauenprivilegierung mittels Männerdiskriminierung ab, und darauf hat die Frankfurter Erklärung zur Gleichstellungspolitik reagiert. Dieser konkurrenzpolitische Feminismus überschneidet sich mit dem Genderismus, der Vorteile des Feminismus (Finanzen, Stellen, Beschäftigung, Versorgung) gern für sich nutzt, aber andere Schwerpunkte hat.

Der (nicht-heteronormale) Genderismus hingegen zielt im Kern auf die Heteronormalität, und zwar unter dem Kampfbegriff der (aufzuhebenden) „Zwangsheteronormativität“. Es wird also mit einem einzigen Begriff unterstellt, aber weder begründet noch bewiesen, daß Heteronormalität gar nicht existiere, sondern daß sie eine mit Zwang seitens der Männer durchgesetzte Normativität sei, also: eine normalisierte Zwangsordung der Vergewaltigung (rape culture). Phantasiert wird, daß Homoerotik der Normalfall wäre, was angesichts des Ausblendens der biologischen Fortpflanzung offensichtlicher, absurder Unsinn ist.

Es geht unter dem Schlagwort gender & diversity um die normativ-praktische Durchsetzung der Nicht-Heteronormalität als neuer Normalität für die Gesamtgesellschaft (Neue Normalsexualität).

Das wiederum drückt sich darin aus, daß nicht nur Toleranz eingefordert wird, die ohnehin gesellschaftliche Realität ist, sondern viel weitergehend Akzeptanz, im Sinne einer positiv-wertschätzenden und unterstützenden Alltagspraxis der Gesamtgesellschaft. Ansatzpunkt sind hier die Kinder, weil seitens der Verbände der Lesben & Schwulen gemeint wird, diese seien im Sinne der „Neuen Normalsexualität“ schulisch zu beeinflussen, zu lenken und zu fördern, ggf. in Richtung auf Nicht-Heteronormalität, was vorzugsweise über den Staat durchgesetzt wird. Diese Politik wird derzeit zentral von den Grünen, aber auch von SPD, LINKEN und CDU mitgetragen.

Das Programm des Genderismus, also seine Forderungen,

liefern die Yogyakarta-Prinzipien:

https://en.wikipedia.org/wiki/Yogyakarta_Principles

Hierzu Literatur:

Gabriele Kuby

Die globale sexuelle Revolution

Hardcover, 456 Seiten, fe-medienverlag 2012, 6.aktualisierte Auflage 2016

ISBN 978-3-86357-032-3

https://www.gabriele-kuby.de/

Ergänzend sei hier hingewiesen auf die Beiträge auf :

http://www.gender-diskurs.de/