Medienspiegel

Die gesellschaftlichen Kosten einer gesetzlichen Frauenquote

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Michael Klein über die Erfahrungen mit der Frauenquote für Aufsichtsräte in Norwegen:

„Wie eine Studie aus Norwegen zeigt, kosten Regelungen, die von Ideologen durchgesetzt werden, um ihre Traumwelt herbeizuregeln, eine Traumwelt, die natürlich zu ihrem Vorteil gestaltet ist, die meisten anderen in der Gesellschaft richtig viel Geld. Direkter formuliert: Eine Zwangs-Frauenquote in den Aufsichtsräten von Unternehmen, die an Börsen notiert sind, schadet nicht nur diesen Unternehmen, sie schadet der Volkswirtschaft, und sie schadet in erheblichem Maße.

Hintergrund der im Folgenden berichteten Ergebnisse ist der gesetzliche Zwang für börsennotierte norwegische Unternehmen bis spätestens Januar 2008 den Anteil von Frauen in Aufsichtsräten auf mindestens 40% zu erhöhen. Da im Jahr 2001 9% Frauen in den Aufsichtsräten der genannten norwegischen Unternehmen saßen, kommt der gesetzliche Zwang in Norwegen einem kleinen personellen Erdbeben gleich, denn um die 40% zu erreichen, mussten mindestens 30% der bisherigen Aufsichtsratsmitglieder ersetzt werden (eine Vergrößerung des Aufsichtsrats hat sich kein norwegisches Unternehmen geleistet). Diese erzwungene Veränderung in der Zusammensetzung des Aufsichtsrates haben Kenneth R. Ahern und Amy K. Dittmar genutzt, um zu untersuchen, wie sich die Erhöhung des Frauenanteils im Aufsichtsrat auf den Wert der davon betroffenen Unternehmen und die Qualität der im Aufsichtsrat getroffenen Entscheidungen auswirkt.“

Hier der ganze Artikel:

Die gesellschaftlichen Kosten einer gesetzlichen Frauenquote

Und hier – als interessanter Kontrast – die Propa…, äh, die Darstellung  in der ZEIT:

 „Morgan Stanleys feministische Wette

Ein neuer Fonds der Großbank investiert nur in Firmen mit mindestens drei Frauen im Aufsichtsrat: Für die Rendite – und um politischen Druck zu entfalten. Von Kim Bode“  Hier zum Artikel: http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-03/morgan-stanley-frauen-quote-2