Medienspiegel

Frauenquoten-Vorgaben in der Wissenschaft

Von Susanne Keil

„Wie bekommen Frauen in der Wissenschaft mehr Chancen? Die vier großen Forschungsorganisationen haben jetzt ihre Ideen dazu vorgelegt. Die sind bitter nötig, zeigt die Hochschulzeitschrift „duz“: Bei der Fraunhofer-Gesellschaft liegt der Frauenanteil in Spitzenjobs bei mageren vier Prozent.“

Kommentar GB: Die richtige Frage hätte lauten müssen: Wie bekommen Frauen in der Wissenschaft mehr S t e l l e n?

Antwort: Ganz einfach: indem nämlich politisch und administrativ mehr oder weniger zwingende Vorgaben gemacht werden – selbstverständlich zu Lasten konkurrierender Männer, dies selbst dann, wenn diese besser qualifiziert bzw. besser wissenschaftlich ausgewiesen sind.Die Schädlichkeit dieses Vorgehens ist offensichtlich. Ein IRRWEG!

Frauenquotenpolitik bricht mit dem Leistungsprinzip. Keiner der Rechtfertigungsgründe für eine Frauenquotenpolitik ist tragfähig, am allerwenigsten die „Begründung“ der  statistischen Unterrepräsentation, die auf einem Denkfehler beruht und faktisch völlig nichtssagend ist.

Es gibt keine Benachteiligung von Frauen im Sinne von Art. 3 (2) Satz 2, es sei denn sie würden im Einzelfall konkret und überprüfbar nachgewiesen.

Frauenquotenpolitik ist ein  wettbewerbspolitischer und zugleich diskriminierender Eingriff, der weder mit Art. 3 noch mit Art. 33 GG in Deckung zu bringen ist.

Männer werden durch die Frauenquotenpolitik wettbewerbspolitisch und juristisch nur wegen ihres Geschlechts diskriminiert.

Frauenquotenpolitik schafft juristische Privilegien nur wegen des Geschlechts, also wegen eines beliebigen, prinzipiell austauschbaren biologischen Merkmals.

Frauenpolitik stellt ökonomisch eine Form des „rent seeking“ dar, bzw. sie ist eine Subventionierung als Kompensation einer bloß behaupteten angeblichen Benachteiligung.

Frauenquotenpolitik ist eine Verteilungspolitik zu Lasten der konkurrierenden Männer.

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http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/forschungsorganisationen-wollen-mehr-frauen-in-der-wissenschaft-a-897493.html

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/forschungsorganisationen-wollen-mehr-frauen-in-der-wissenschaft-a-897493-2.html