Medienspiegel

Die Desinformationskampagne von „ProQuote“

Veröffentlicht

von: Hadmut Danisch: – Auszüge:

„Ich bin gerade auf der Jahreskonferenz des Journalistenverbandes „Netzwerk Recherche“. Es ist erstaunlich, mit welcher Intensität hier für ProQuote getrommelt wird. Und mit welchen Methoden der Desinformation.“

„Und dann übelste Desinformation und Demagogie.

Die Frauenquoten in den Redaktionen der großen Zeitungen und Zeitschriften wurden als Tortengraphik (albern: Als Torten mit Zuckerguss) dargestellt, wie hoch der Anteil jeweils sei. Und dann darüber hergezogen, als sei es automatisch und zwingend richtig, eine 50:50 Quote zu haben.

Ich hatte mir da schon ein paar gepfefferte Fragen notiert, etwa ob sie überhaupt den Unterschied zwischen deskriptiver und stochastischer Statistik kennen würden, die sie hier ständig durcheinanderwerfen und deshalb wertlose Aussagen treffen. Oder ob sie das Simpson-Paradoxon kennen, das da voll zuschlägt, und das Feministinnen dazu bringt, sich sogar dann über Benachteiligung zu beschwerden, wenn sie bevorteilt werden. Oder ob sie schon mal was davon gehört hätten, dass man bei Statistiken nicht willkürliche Auswahlen treffen darf. Denn sie zeigte nur die großen Verlagshäuser mit den niedrigen Frauenquoten. Dass es aber (wie auch in der vorhergehenden Veranstaltung erwähnt) im unteren Qualitätsbereich sehr hohe Frauenquoten bis in die 100% gibt, und beispielsweise auch viele Presseabteilungen von Universitäten, Firmen, Behörden usw. weit überwiegend oder ausschließlich von Frauen besetzt sind, sagte sie nicht. Da wird systematisch Desinformation und Täuschung betrieben.“ – Weiterlesen:

http://cuncti.net/haltbar/455-die-desinformationskampagne-von-proquote