Medienspiegel

Eine Frau als Technik-Vorstand der Deutschen Bahn

Veröffentlicht

Bahnchef Grube sendet das falsche Signal

von Ferdinand Knauß

„Die Deutsche Bahn steht unter dem Druck der Quotenpropaganda, eine Frau als Technikvorstand zu berufen. Ein Lehrstück der Dominanz der Ideologie über die Vernunft“

„Nun stellt sich Grube, als hätten er und die Deutsche Bahn nicht genug Probleme, für diese Personalie aber offenbar eine Vorgabe, die ein Licht wirft auf die Situation nicht nur des Staatsunternehmens, sondern der gesamten Gesellschaft. Grube will nämlich, so berichtet die „Welt“, den neuen Vorstandsposten unbedingt mit einer Frau besetzen. Er suche gezielt nach einer passenden Kandidatin mit Ingenieurs- und Managementerfahrung. Von dem halben Dutzend Kandidaten seien mehr als die Hälfte Frauen, will die Zeitung aus Bahnkreisen wissen. Grube gehe es darum, als Staatskonzern ein deutliches Signal der Gleichstellung der Geschlechter zu senden, schreibt die Zeitung.“

„Wahrscheinlich sind Staatskonzerne und andere öffentliche Institutionen, man denke nur an die quotenfreudigen Universitäten und öffentlich-rechtlichen Sender, besonders eifrig beim Senden wohlgemeinter gesellschaftlicher Signale, weil sie es sich leisten können, die Qualifikation hintanzustellen. Der Steuerzahler kommt für die Political-Correctness-Prämie schließlich auf.“

„Bei Unternehmen ginge es sehr wohl anders. Sie sind keine Tendenzbetriebe mit gesellschaftlichem Veränderungsauftrag, sondern sollten im Dienste ihrer Eigner, Mitarbeiter und Kunden möglichst effizient funktionieren. Das einzige Kriterium bei der Personalauswahl sollte die Qualifikation der Bewerber sein – unabhängig vom Geschlecht oder sonstigen völlig irrelevanten persönlichen Eigenschaften. Von Grubes ideologischer Beeinflussbarkeit werden weder die Bahn noch die deutsche Gesellschaft oder die Frauen in Deutschland profitieren. Sondern nur eine einzige.“- Weiterlesen:

http://www.wiwo.de/erfolg/trends/eine-frau-fuer-den-vorstand-bahnchef-grube-sendet-das-falsche-signal/8314564.html

Kommentar GB: Es würde mich sehr wundern, wenn nicht massiver politischer Druck im Aufsichtsrat der DB für Grube ausschlagebend gewesen wäre.