Medienspiegel

Frauen an Hochschulen

Wem bisher noch nicht klar sein sollte, was Staatsfeminismus bedeutet, der kann es hier – auf SPON – erfahren:

8921 Professorinnen, 34.861 Professoren

„Seit Jahren wird der geringe Frauenanteil in der Wissenschaft kritisiert. Zwar sind Hochschulen seit bereits 20 Jahren verpflichtet, in ihren Gleichstellungsplänen konkrete Zielvorgaben für die Erhöhung des Frauenanteils zu setzen. Doch viel geändert hat sich damit nicht.

Auch deshalb führte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 2008 forschungsorientierte Gleichstellungsstandards und das sogenannte Kaskadenmodell ein. Demnach sollte der Frauenanteil auf einer Qualifikationsstufe mindestens so hoch sein wie der Anteil auf der jeweils niedrigeren Stufe. Der Wissenschaftsrat fordert zudem verbindliche Quoten und Geldstrafen bei Missachtung. Und auch die Oppositionsfraktionen SPD, Linke und Grüne haben in einem Antrag vorgeschlagen, einen Teil der Gelder aus dem Pakt für Forschung und Innovationen an die Erfüllung quantifizierter gleichstellungspolitischer Ziele zu binden.“

Kommentar GB:  Der logische Blödsinn dieser Art von Artikeln besteht darin, dass es keinerlei irgendwie begründete Norm einer bestimmten Frauenquote gibt. Außer in dem Sinne natürlich, dass eine bestimmte gewünschte, willkürliche – und also ungerechte – Quote machtpolitisch vorgegeben und durchgesetzt wird. Aber es gibt gute Gründe, weshalb es eine solche gar nicht geben kann. Zum Beispiel den Umstand, der erwachsene und mündige Menschen ihre Lebensplanung selbständig und ohne Anleitung durch Frauenpolitikerinnen gestalten – wie ärgerlich für letztere:

http://cuncti.net/streitbar/252-catherine-hakims-praeferenztheorie-was-frauen-wollen

Aber diese Gründe werden selbstverständlich ignoriert.

Weiterlesen:Der Wissenschaftsrat fordert (…) verbindliche Quoten und Geldstrafen bei Missachtung:

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/frauenquote-wie-die-universitaet-fuer-gerechtigkeit-sorgen-kann-a-851557.html  – und:

http://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/chancengleichheit/forschungsorientierte_standards/

http://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/grundlagen_dfg_foerderung/chancengleichheit/forschungsorientierte_gleichstellungsstandards.pdf

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Besetzung der DFG-Stellen:

http://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/chancengleichheit/ansprechpersonen/index.html

Man sieht, der Verwurf einer totalitären Tendenz der Gleichstellungspolitik ist nicht aus der Luft gegriffen!

Gender-Mainstreaming als totalitäre Steigerung von Frauenpolitik