Medienspiegel

„ProfessorIn für Data Mining“ gesucht

von Christoph Jehle

„Ein Blick in die Stellenangebote der Uni Wien

 

Data Mining ist ab 2014 irgendwie auch an der Universität Wien ein Thema in Forschung und Lehre. Zudem sucht man eine Hilfskraft mit mehrjähriger Berufserfahrung in einem botanischen Garten.“  –

„Die noch vor dem Bekanntwerden von Prism und Tempora veröffentlichte Stellenausschreibung erwartet Bewerbungen bis spätestens 25.09.2013 (Datum des Poststempels), erscheint jedoch wenig engagiert und ergeht sich in großen Teilen in Gemeinplätzen wie „Attraktive Studienangebote basierend auf forschungsgeleiteter Lehre, Förderung von NachwuchswissenschafterInnen und die hochrangige Besetzung von Professuren sind zentrale Elemente ihrer Strategie“ und dem bei allen Stellenauschreibungen eingefügten Passus „Die Universität Wien strebt eine Erhöhung des Frauenanteils, insbesondere in Leitungsfunktionen und im wissenschaftlichen Personal, an und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.“

 

Selbst in den konkreteren Punkten bleibt die Stellenausschreibung ziemlich farblos: „Im Rahmen der drei Forschungsschwerpunkte „Distributed and Multimedia Systems“, „Algorithms, Software and Computing Technologies“ und „Knowledge-Based Process Management“ der Fakultät für Informatik soll diese Professur insbesondere zur Erforschung und Entwicklung von Verfahren zur Gewinnung neuer Informationen in sehr großen Datenbeständen aus unterschiedlichsten Anwendungsgebieten unter Verwendung von Methoden aus den Bereichen Datenbanksysteme, Information Retrieval, maschinelles Lernen, Statistik und Artificial Intelligence beitragen.“ Man geht offensichtlich davon aus, im deutschen Sprachraum einen qualifizierten Interessenten für die Stelle finden zu können und formuliert daher „Die Universität Wien erwartet, dass der/die StelleninhaberIn innerhalb von 3 Jahren Deutschkenntnisse erwirbt, die für die Lehre in Bachelorstudien und die Mitarbeit in universitären Gremien ausreichen.“

Wer sich dennoch für diese Stelle interessiert, kann sich bei der Dienstleistungseinrichtung (DLE) Personalwesen und Frauenförderung.“ – Weiterlesen:

http://www.heise.de/tp/artikel/39/39420/1.html