Medienspiegel

Spitzenplatz für Universität

oder, um den obigen Zeitungstitel durch meinen Untertitel passend zu ergänzen: Wie Hochschulen staatsfeministisch ruiniert werden!

Zitat aus der märkischen Oderzeitung : Red. Frankfurt (Oder), frankfurt-red@moz.de

„Die Europa-Universität Viadrina hat eine Spitzenbewertung bei der Begutachtung der Gleichstellungskonzepte für das Professorinnenprogramm II erzielt und wird von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) als eine der zehn besten Hochschulen bundesweit genannt. Sie gilt damit laut GWK als „herausragendes Vorbild für chancengerechte Hochschulen“. Die Europa-Uni hatte sich in diesem Jahr erstmals an dem Programm beteiligt und kann nach dem erfolgreichen Bescheid bis zu 1,1 Millionen Euro aus Bundesmitteln beantragen, wenn es gelingt, neue Professorinnen zu gewinnen. Angestrebt wird je eine Professur an der Juristischen, der Kulturwissenschaftlichen und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität.“ – Weiterlesen:

http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1177463/

und die zugehörigen Kommentare: http://www.moz.de/nc/kommentare/mc/1177463/216/1/

darunter hier ausgewählt:  K. Steichert 26.07.2013 10:49:42 :

„Falsche Schwerpunktsetzung bei der Viadrina

 

Die Viadrina wird also ausgezeichnet dafür, sich für die Pseudowisschenschaft „Gender“-Irgendwas stark zu machen. Da wird also das knappe Geld dafür ausgegeben, zu erforschen, wie die natürliche Familie, der Nukleus jeglicher sozialer Prägung des Menschen, möglichst effizient zerstört werden kann. Was für ein Irrsinn. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln! Eine solch kleine und ehem. feine Universität wie die Viadrina schafft es also in kürzester Zeit, ihre alten Forschungsschwerpunkte völlig zu vergessen bzw. aufs Abstellgleis zu stellen und nur noch BWL-Religion, Jura-„Rechts“-Verdrehung und Pseudo-Philosphien im Angebot zu haben.

Vom früher einmal hochgepriesenen Osteuropa-Profil der Viadrina ist derweil so gut wie nichts mehr übrig. Osteuropa-Geschichte-Professuren werden nicht mehr besetzt, das Sprachenangebot bes. der Slawinen ist mickrig, die politische Ausrichtung mancher Lehrstühle atlantikbrückenhörig in Potenz usw. Es ist eine Schande, dass nur ein outgesourcetes Sprachenzentrum als Anhängsel existiert. Mit Angestellten zweiter Klasse.

Außerdem schaffen es die Stadt und die Universität nicht, mit mutigen, eindeutigen, vielleicht etwas unbequemen Entscheidungen, die Studenten zu zwingen, in Frankfurt zu bleiben, die dadurch endlich motiviert werden, die Stadt für sich zu „erobern“. Wie wäre es damit, den Unterricht 7.30 Uhr morgens zu beginnen sowie den Freitag auch mit Lehrveranstaltungen zu füllen? Oder ein Pflichtprojekt einzuführen, das in FFO bzw. Slubice durchgeführt werden muss? Aber da müssten ja dann auch manche Professoren von ihren Rössern runter kommen… VIelleicht hat man aber auch einfach Angst, dass dann die Studenten tatsächlich damit beginnen würden, sich zu organisieren und Widerstand zu leisten und nicht wie zurzeit, jeden Morgen sich zur „Pflichtarbeit“ zu zwingen bzw. abends wird davor via RE1 zu fliehen.

Aber spätestens seit die Universität ein gewinnorientiertes „Stiftungs“-Unternehmen geworden ist, pfeifen es die Spatzen ja von den Dächern: Money first! Science perhaps! People last!

Gute Nacht!“