Medienspiegel

Lügen mit Zahlen

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„Die Union und die Frauen: Gleich ist noch längst nicht gleich genug“

„Männliche Kanzlerkandidaten werden in Deutschland massiv benachteiligt. Während eine weibliche Bewerberin ein Jahresgehalt von 247.000 Euro einstreicht, geht ein Mann mit kargen 99.000 Euro nach Hause – ohne Extras, versteht sich. Dies entspricht einem GenderGap von 249%. Insofern ist es dringend geboten, am 27. Juni des übernächsten Jahres einen Equal Pay Day für Männer zu begehen, die sich um das Kanzleramt bewerben.

Ein absurder Gedankengang? Zweifellos. Aber exakt die Argumentationsweise jener, die sich für„geschlechtergerechte Bezahlung“ stark machen. Und zu diesem illustren Kreis gehören ausweislich ihres Programms zur Bundestagswahl auch die Unionsparteien.“ –

„Die Equal-Pay-Bewegung ist gleichwohl nicht nur deshalb diskreditiert, weil sie mit falschen Zahlen arbeitet. Noch anstößiger ist, dass sie nur vorgeblich für die Benachteiligten eintritt.Tatsächlich geht es ihr jedoch um reine Klientelpolitik. Bereinigt man den Gender Gap jeweils nur um ein Kriterium, zeigt sich ein aufschlussreiches Bild. Vermeintliche Lohnunterschiede sind nämlich ausschließlich ein Thema für „Karrierefrauen“. Denn in leitenden Funktionen liegt die Gehaltsdifferenz bei 24%, wenn man alle übrigen Kriterien ausklammert. Bei ungelernten Kräften sind es dagegen nur 5%. Bei befristet eingestellten Arbeitnehmern beträgt der Gap lediglich 9%, bei geringfügig Beschäftigten gar nur 1%. Es geht also letztlich nicht um „die“ Frauen. Sondern eben nur um ganz bestimmte.“ – Zum Artikel:

http://www.freiewelt.net/reportage/die-union-und-die-frauen-gleich-ist-noch-langst-nicht-gleich-genug-10007441/