Medienspiegel

»Lieferschein/In ist amüsant, Professorin nicht!«

Inerview mit Bernhard Lassahn

„Der Feminismus geht von der Verallgemeinerung aus, nicht vom Besonderen (das macht ihn lieblos), er geht vom Vorurteil aus, nicht vom Urteil (das macht Falschbeschuldigung zu seinem Merkmal). Feministische Politik schließt Männer aus und nimmt sie grundsätzlich nicht wahr (wie einst im Garten der reichen Witwe Modesta Fonte und bei den Weltfrauenkonferenzen heute).“  –  Weiterlesen:

http://www.freiewelt.net/gender-mainstreaming-emanzipation-oder-tyrannei-10017122/

GB: Zur „Professorin“ ein Beispiel aus Klagenfurt in Österreich:

Universität Klagenfurt, Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien, Ao.Univ-Prof.in Dr.in Christine Wächter, wissenschaftliche Leiterin des ZFG

http://www.ifz.tugraz.at/waechter

Christine Wächter, Ao.Univ.-Prof.in Dr.in, Dipl. Umwelttechnikerin

Christine Wächter, also: Frau Christine Wächter, teilt uns mit, dass sie Doktorin und Professorin und Umwettechnikerin sei. Was will sie uns damit eigentlich sagen? Dass wir uns Christine Wächter als Frau vorzustellen haben, das ergibt sich schon aus dem bekannten weiblichen Vornamen; wäre es kein solcher, würde dieser Hinweis allerdings fehlgehen. Christine Wächter ist nun zweifellos bewußt, dass wegen ihres Vornamens allen bekannt ist, dass sie eine Frau ist. Wenn sie nun meint, ihre Weiblichkeit noch zweimal betonen zu müssen (Doktorin, Professorin),  dann ist das schiere Redundanz. Will sie uns damit zusätzlich etwas mitteilen? Wenn ja, was? Sollte sie etwa meinen, dass es bei ihr nicht oder nicht hauptsächlich auf den Kopf ankomme, sondern auf etwas anderes? Aber sind nicht Promotionen und Berufungen auf Professuren Vorgänge, bei denen es auf Forschungsleistungen ankommt, für die der jeweilige Kopf von zentraler, wenn nicht alleiniger Bedeutung ist? War das bei Frau Wächter womöglich nicht so? Nun, das soll ihr hier gerade nicht unterstellt werden. Aber wenn Frau Wächters Hirnleistungen hier als gegeben angenommen werden, weshalb betont sie dann etwas, nämlich ihr Geschlecht, welches mit ihren akademischen Leistungen (vermutlich) nicht das geringste zu tun hat? 

Frau Wächter ist übrigens keineswegs alleine mit diesen seltsamen Redundanzen. Und sie kommen auch nicht nur in Österreich vor.