Medienspiegel

Medienpropaganda und die Pervertierung von Wissenschaft (nicht nur durch Journalisten):

Veröffentlicht

Von Michael Klein und Dr. habil Heike Diefenbach

„Ein Beispiel mit Bezug auf den Zusammenhang zwischen Homosexualität und Selbstmordgefährdung“

„Wir alle glauben es zu wissen: Die Medien, besonders die so genannten Alten Medien, erfüllen schon lange nicht mehr die Funktion, Menschen möglichst korrekt zu informieren, sondern stehen im Dienst der Manipulation oder gar der systematischen Propaganda für die (Um-/)Erziehung, die diejenigen, die derzeit politische Ämter besetzen, ihren Bürgern gerne angedeihen lassen würden, um die gesellschaftliche Utopie zu erreichen, die ihnen vorschwebt. Wenn diese Vermutung mehr sein soll als eine Verschwörungstheorie, die der psychologischen Hygiene dient insofern als man alles Missliebige, was man in den Medien zu hören oder zu lesen bekommt, als Manipulationsversuch oder schlichte Lüge abtun kann, dann kommt man nicht umhin, empirische Belege für die Existenz solcher Manipulationsversuche in den Medien zu bringen.“  –

Kommentar GB: Dieses hier exemplarisch vorgeführte und dringend notwendige Insistieren darauf, dass wissenschaftliche Methodik anzuwenden ist, ist die größte Stärke von science-files. Man kann das nicht genug loben. In unseren Medien werden ständig irgendwelche „Studien“ zitiert, die angeblich dies oder das belegen sollen, und zwar immer genau das, was dem jeweiligen Interessenstandpunkt entspricht. Wer nicht der Propaganda der Interessen auf den Leim gehen will, der braucht eine energische Skepsis, eine Position vorläufigen Nicht-Akzeptanz und eine genauen Prüfung der Studie – so wie es hier vorbildlich gemacht worden ist. Nicht nur, aber insbesondere Journalisten und – last not least – Journalistinnen sind in professioneller Hinsicht gut beraten, sich hiervon „eine Scheibe abzuschneiden“.  – Weiterlesen:

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