Medienspiegel

Fall Edathy: Exkludierende öffentliche Beschämung

Monika Frommel:

„Der staatsanwaltschaftliche Umgang mit dem SPD-Politiker Edathy ist aus rechtstaatlicher Sicht skandalös, argumentiert Strafrechtsprofessorin Monika Frommel. Aber auch die politische und öffentliche Haltung zur Kinderpornographie bedarf der grundsätzlichen Kritik.“ 

Kommentar GB: Der Fall Edathy überschneidet sich konterkarierend mit der laufenden propagandistischen Homophilie-Kampagne. Und er überschneidet sich mit der NSU-Mordserie, insbesondere der – wohl unklar bleibenden, aber möglichen – Verstrickung der staatlichen Geheimdienste, im Zusammenhang mit dem NSU-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages, in dem sich der Vorsitzende Sebastian Edathy m. E. hohe Verdienste (und zugleich womöglich einflussreiche Feinde)  erworben hat.

Seine Verdienste werden Sebastian Edathy nun wohl nichts mehr nützen. Und sein innerparteilicher Konkurrent hat Grund zur Freude, die er unverhohlen zur Schau stellt.

http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001521

Lesens- und bedenkenswert ist auch:

http://www.n-tv.de/politik/Keiner-aus-der-SPD-hat-ihn-gewarnt-article12324916.html

Zum Thema Pädophilie  ist der folgende Artikel sehr erhellend, weil er den derzeitigen Erkenntnisstand der Sexualwissenschaften samt der offenen Fragen darstellt:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/paedophilie-die-wichtigsten-fragen-und-antworten-a-954632.html

und ebenso dieser Artikel, der aus Sicht eines erfahrenen Strafverteidigers geschrieben worden ist:

http://www.theeuropean.de/heinrich-schmitz/8018-der-fall-edathy-kinderpornos-und-das-recht

Zum Thema weiblicher Pädophilie siehe:

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/das-buch-tampa-von-alissa-nutting-a-943527.html

Und heute (16.3.2014) nimmt Sebastian Edathy Stellung zu seiner persönlichen und seiner innerparteilichen Situation, um die ihn gewiß niemand beneiden wird:

http://www.welt.de/newsticker/news1/article125852074/Edathy-Ich-bin-nicht-paedophil.html