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Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern will das Kaskadenmodell

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„Trotz eines steigenden Frauenanteils bei den Professuren bedarf es „weiterhin intensiver Bemühungen zur Förderung von Frauen in Wissenschaft und Forschung“. Zu diesem Schluss kommt die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern in ihrem Bericht zur Chancengleichheit.“

„Der Anteil der Professorinnen ist zwischen 1992 und 2011 kontinuierlich gestiegen – von 6,5 auf 19,9 Prozent. Seit 2003 ist die Zahl der Bewerberinnen auf Professuren von 17 auf 24,8 Prozent und bei den Ernennungen von 18 auf 28,5 Prozent gestiegen. Frauen sind jedoch überproportional in den niedrigeren Besoldungsgruppen vertreten. So sind es bei der Juniorprofessur (W1) 38,6 Prozent, bei der C4- beziehungsweise der W3-Professur aber nur 15,5 Prozent.“

„Der Anteil von Frauen in den Hochschulleitungen von 21,9 Prozent hält mit dem Anstieg bei den Professuren auf fast 20 Prozent Schritt. Doch bei den gemeinsamen Berufungen von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen liegt der Frauenanteil bei nur 12,6 Prozent. Die GWK mahnt einen „Kulturwandel“ im Wissenschaftssystem an – und setzt dabei unter anderem auf die von ihr vor zwei Jahren beschlossenen Zielquoten nach dem Kaskadenmodell.“  –

http://www.tagesspiegel.de/wissen/frauen-in-der-wissenschaft-befristete-gleichheit/9210518.html