Medienspiegel

An der Hochschule Zwickau sind Männer nicht erwünscht

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Von Michael Klein  –  Auszüge:

„Eine relativ lange, ja erstaunlich lange Zeit haben Hochschulen, Kultusministerien und das Ministerium für Bildung und Forschung versucht, den Anschein aufrechtzuerhalten. Den Anschein kann man wie folgt zusammenfassen: Das Professorinnenprogramm ist ein Programm, das weibliche Bewerber bei gleicher Eignung bevorteilt und dessen Ziel darin besteht, Universitäten einen Anreiz zur Berufung weiblicher Bewerber zu bieten, immer vorausgesetzt, sie haben eine gleiche oder bessere Qualifikation als konkurrierende männliche Bewerber.

ProfessorrinnenprogrammWir haben bereits in der Vergangenheit und in einer Reihe von Posts auf die Diskriminierung von Männern durch das Professorinnenprogramm hingewiesen, die bereits in der Vergangenheit immer offener betrieben wurde. Wobei sich vergangene Diskriminierungen dadurch ausgezeichnet haben, dass der oben dargestellte Anschein gewahrt und männliche Bewerber entsprechend getäuscht wurden. Nachdem die Universität Freiburg in Sachen offener Diskriminierung von männlichen Bewerbern den Vorreiter gemacht hat, gehen nun offensichtlich auch andere Hochschulen dazu über, alle Tarnung fallen zu lassen und den Zweck des Professorinnenprogramms, der in der aktiven und gezielten Diskriminierung von Männern besteht, deutlich zu machen.“

Die Westsächsische Hochschule Zwickau stellt also ein: weibliche Bewerber, besser noch schwerbehinderte weibliche Bewerber.

Diese Offene Diskriminierung von Männern ist ein weiterer Schritt im Rahmen eines Radikalisierungsprozesses, den man seit einigen Jahren mit Blick auf Genderisten beobachten kann:

  • Zunächst haben sie behauptet, sie wollten Frauen nur fördern.
  • Dann haben sie behauptet, sie würden für die Gleichstellung von Frauen kämpfen.
  • Dann wurde die Gleichstellung zur gesetzlichen Pflicht. Dabei ist Gleichstellung von einer Frage der Chancengleichheit in eine Frage der Ergebnisgleichheit umgewandelt worden.
  • Der neue Schwerpunkt auf Ergebnisgleichheit wurde genutzt, um Programme aufzulegen, die Frauen bevorzugen, allerdings, so wurde beteuert, nur dann, wenn kein besserer männlicher Bewerber vorhanden ist.
  • Nunmehr sind wir bei offener Bevorteilung von Frauen und offener Diskriminierung von Männern angekommen und man fragt sich, was als nächstes kommt: ein offizielles Bewerbungsverbot für Männer (wobei der Ausschluss von männlichen Bewerbern ja bereits ein faktisches Bewerbungsverbot ist.)?

Was auch immer der nächste Schritt im Rahmen dieses Radikalisierungsprozesses sein mag, wer sich unter diesen Umständen als männlicher und als ernsthafter weiblicher Bewerber noch an Universitäten bewirbt, die offen gezeigt haben, dass sie Menschenrechte nicht achten, dem ist nicht mehr zu helfen.

Man kann schon jetzt vorhersagen, dass Historiker in der Zukunft auf das 21. Jahrhundert alles eines der dunkelsten Zeitalter der bekannten Menschheitsgeschichte zurückblicken werden, ein Zeitalter, in dem man offene Diskriminierung männlicher Bewerber betreiben konnte, angeblich um damit eine im übrigen nicht vorhandene Diskriminierung weiblicher Bewerber zu beseitigen.“

Kommentar GB: An diesem eine Fall wird hier exemplarisch demonstriert, was sich im deutschen Hochschulsystem fehlentwickelt hat.

Ich kann Michael Klein und Dr. habil Heike Diefenbach für diese aufklärende Analyse nur danken, und das öffentlich!