Medienspiegel

Die Lohnlückenlüge

von FOCUS-Online-Expertin

Mythos Lohnlücke: Wie Statistiker die Löhne der Frauen klein rechnen

„Der jährliche Vergleich der Durchschnittsverdienste von Männern und Frauen zeigt: Frauen verdienen weniger Geld. Statistiken über hohe Lohnlücken sorgen zwar immer wieder für Schlagzeilen – mehr als rechnerische Spielereien sind sie allerdings oft kaum.

Sind Frauen wirklich schlechter bezahlt als Männer? Auf den ersten Blick ja: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern zuletzt unverändert zum Vorjahr bei rund 22 Prozent. Das Frauennetzwerk Business and Professional Women errechnet daraus jährlich den Tag, bis zu dem Frauen über das vergangene Jahr hinaus arbeiten müssten, um das Gleiche zu verdienen wie ihre männlichen Kollegen. Dieses Jahr fällt der sogenannte Equal Pay Day auf den 21. März.“

Warum das alles letztlich grober Unfug und eine lügenhafte Irreführung der Öffentlichkeit ist, das lesen Sie hier:

http://www.focus.de/finanzen/news/gastkolumnen/ewers_hammermann/lohnluecke-zwischen-maennern-und-frauen-wie-statistiker-die-loehne-der-frauen-klein-rechnen_id_3699496.html

und hier:

http://www.forum-inklusion.eu/equal-pay.html

Der Equal Pay Day und die 22 Prozent; siehe:

http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/41/41312/1.html

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41180/1.html

http://agensev.de/agens-meint/pay-gap-es-sind-2/

http://www.freiewelt.net/telepolis-der-equal-pay-day-und-die-22-prozent-10027962/

und hier der neue Spitzenreiter der Gender-Kuriositäten:

Das nächste Pay Gap ist in Vorbereitung: Das Homo-Pay Gap

Kommentar GB: Es fragt sich, warum gut ausgebildete Statistiker sich für eine derart üble Propaganda nicht zu schade sind. Oder ob sie dazu, was wahrscheinlich, politisch genötigt werden. Und die Vorsitzende der Grünen, Göring-Eckardt, hat dann auch noch auch die Stirn, diesen Propagandaschwindel heute im Fernsehen herunterzubeten.

Übel, sehr übel.