Medienspiegel

Der schlechte Ruf des Feminismus

von Frank Hornung – Auzüge:

„Wie Rebecca Steinbichler in ihrer Titelstory „Das F-Wort“ berichtet, distanzieren sich weibliche Vorbilder wie Katy Perry, Kelly Clarkson oder Susan Sarandon vom Feminismus. Der Schuldige scheint mit  „Strohfeministinnen“ in den Medien schnell gefunden: Ein Trugschluss“

„Der Gesetzgeber hat also längst gleiche Rechte für Frauen geschaffen. Aber bei den Pflichten hat er offensichtlich nicht so genau hingesehen. So gilt die Wehrpflicht bis heute ausschließlich für männliche Staatsbürger. Sind dann, provokant gefragt, selbstbestimmt kinderlose Frauen die Fahnenflüchtigen der zivilen Gesellschaft?
Ja selbst das jüngste Husarenstück der Gleichstellung – die Frauenquote – wirkt auf den zweiten Blick eher wie ein Treppenwitz. Das Instrument, von dem nur wenige privilegierte Frauen profitieren, sendet zu allem Überfluss noch eine unterschwellige Botschaft aus: Frauen schaffen’s ohne nicht.

Keine noch so beschworene Jahrtausende währende Benachteiligung oder gar Unterdrückung rechtfertigt heute positive Diskriminierung. Wer glaubt den allen ernstes, dass sich durch bewusste Diskriminierung irgendwie Gleichberechtigung herstellen ließe? Diskriminierung bleibt, trotz Euphemismus, Diskriminierung.“  –  Weiterlesen:

Gastkommentar: Der schlechte Ruf des Feminismus

ein Kommentar von Frank Hornung mit Bezug auf

Gleichberechtigung: Das F-Wort