Medienspiegel

IWF fordert einen besseren Kapitalismus

Der Internationale Währungsfonds ist scheinbar alarmiert über das „noch immer ungelöste Too-big-to-fail Problem“, das aber auch er zuspitzt Immer wieder kritisiert der Internationale Währungsfonds (IWF) zum Teil berechtigt Vorgänge und benennt wie die IWF-Chefin Christine Lagarde in London in dieser Woche gravierende Probleme. So machte sie sich die Kritik zu eigen, dass die Schere zwischen Arm und Reich auseinandergehe und deutete an, dass es Gegenwind bei der Bankenreform von der Bankenlobby gäbe. Doch darf vermutet werden, dass diese Kritik nur dazu dienen soll, um den IWF glaubwürdiger zu machen, der schließlich in der Krise fatale Fehler gemacht hat. Denn die IWF-Programme haben zur Verarmung von breiten Schichten in den Krisenländern geführt und das Problem, dass Banken „too big to fail“ sind, hat sich unter seiner Kontrolle zugespitzt.  

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41908/1.html