Medienspiegel

„Es entstehen neue Konflikte“

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Ein Interview von 

„Warum fallen Männer und Frauen in alte Rollen zurück, wenn das erste Kind geboren ist? Ein Gespräch mit dem Soziologen Michael Meuser.“

Kommentar GB: Bereits die Frage des ersten Satzes enthält ein normatives Vorurteil. Und Frau Hörnlein merkt es nicht einmal. Denn: warum sollte es n i c h t so sein? Das müßte Frau Hörnlein allererst nachvollziehbar begründen. Aber das kann sie nicht. Also wird einfach etwas unterstellt, was ihr in den ideologischen Kram paßt.

http://www.zeit.de/2014/23/gleichberechtigung-kindererziehung-rollenverteilung

Kommentar hierzu:

„Erstaunlich, was Sie alles aus einem einzigen Satz von mir herauslesen bzw. in ihn hineinlesen können.

Aber ich nehme gerne Stellung.

Wenn es einzelne Paare gibt, die es gerne anders machen, so steht es diesen frei. Wenn ihnen dabei Hindernisse begegneten, wäre dies der Lauf der Dinge.

Aber das ist ja gar nicht der Fall.

Vielmehr versucht unsere (linke) Politik schon seit langem, entgegen der Neigung der allermeisten Paare, die traditionelle Rollenverteilung „aufzubrechen“, zugunsten eines Modells zweier vollzeitarbeitender Eltern mit den Kindern in der Ganztagsfremdbetreuung.

Ich frage Sie: Wer hat irgendjemanden in der Politik dazu bestellt und legitimiert, in die Lebensgestaltung der Familien einzugreifen? Was geht es Sie oder Frau Schwesig an, ob eine Mutter lieber Vollzeit, halbtags oder gar nicht erwerbstätig ist?

Die Realität ist, dass am traditionellen Modell entgegen den Meinungstrends der Medien und der Anreizstrategien der Politik festgehalten wird.

In Wahrheit geht es nicht um „Chancen“, die irgendjemandem verweigert werden, darüber ist die Wirklichkeit in den meisten Fällen längst hinaus.

Es geht um den Frust in feministischen Kreisen, dass Frauen und Männer so sind wie sie sind und so bleiben, dass die Statistiken sich nicht ändern, dass Frauen nicht „die Hälfte des Himmels“ erobern, welcher in feministischer Sicht in Geld, Macht und Ansehen zu bestehen scheint.“

Hervorhebung GB:

Der letzte Satz bringt die Angelegenheit auf den Punkt. Es geht um die permanente ideologische Quengelei von Feministinnen, die mit der Realität nicht zurecht kommen, und zwar weder mit der äußeren Realität, und noch viel weniger mit ihrer eigenen inneren Realität, die von ihnen nicht akzeptiert werden kann.