Medienspiegel

Der Fall Gustl Mollath

 Von 

„Nur hat sich später herausgestellt, dass der Verdacht Mollaths begründet, seine Frau tatsächlich in Schwarzgeldgeschäfte verwickelt und eben dies der Grund für den Streit zwischen den Eheleuten gewesen war. Es hat sich auch herausgestellt, dass das von Gustl Mollath der Bank gelieferte, seine Frau belastende Material von der Bank als im Wesentlichen zutreffend befunden wurde, und dass die Frau gedroht hatte, ihn „fertigzumachen“.

Vielleicht hätte das Landgericht mit der Einweisung Mollaths gezögert, wenn die Richter seine Verteidigungsschrift gelesen hätten.“

http://www.fr-online.de/panorama/gustl-mollath-erbarmungsloser-irrtum,1472782,27727508.html

Kommentar GB:

Ein interessanter Fall zu den Themen Steuerhinterziehung, Falschbeschuldigung, Freiheitsberaubung, moralische Skrupellosigkeit, eine höchst dubiose medizinische Sachverständigenpraxis und die bayrische Justiz, in der es, wie überall, zum Beispiel in Mannhein, fähige Richter ebenso wie unfähige Richter gibt. Und dann ist da noch die bayrische Justizministerin Beate Merk (CSU):

http://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Merk

Petra Mollath hat m. W. von der bayrischen Justiz weiterhin nichts zu befürchten.

Ist das nicht ein überzeugender Beleg für das „herrschende Patriarchat“?