Medienspiegel

Junckers Frauenproblem gefährdet seine Wahl

„Die Mitgliedsländer schicken Juncker keine Frauen für seine EU-Kommission.

Das ist für den designierten Präsidenten sehr gefährlich – denn mit einem Männerklub könnte er im Parlament scheitern.“   –   Zum Artikel:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article129938607/Junckers-Frauenproblem-gefaehrdet-seine-Wahl.html

Kommentar GB:

Auffällig ist hier, dass die höchst seltsame Frage gestellt wird, ob denn genug Frauen oder genug Männer dabei sind. Aber wieso sollte es darauf ankommen? Warum sollte denn ausgerechnet das Geschlecht, ein biologisches Merkmal unter vielen anderen biologischen und sozialen und kulturellen Merkmalen, als Auswahlkriterium verwendet werden? Hat es irgendetwas mit Qualifikation zu tun?

Ist es eine Qualifikation, ein Mann zu sein? Nein! Ist es eine Qualifikation, eine Frau zu sein? Nein!

Kann es politisch und moralisch verantwortet werden, wichtige Ämter n i c h t an die – nach menschlichem Ermessen – am besten geeigneten Personen zu vergeben? Nein! Warum nicht? Weil damit bei sehr viele Dritte geschädigt werden!

Dieser Schaden ist von all denjenigen zu verantworten, die das Prinzip der Bestenauswahl aushöhlen und dort durch das korrupte Proporzprinzip ersetzen wollen.  Stellen sollten  – in Übereinstimmung mit dem Art. 33 des Grundgesetzes individuell (!) nach Eignung und Befähigung vergeben werden:

„Die Gleichstellungspolitik ist rechtlich und moralisch unhaltbar. Eine Rechtfertigung für die Gleichstellungspolitik gibt es nicht. Eine Alternative zur Gleichstellungspolitik wäre eine konsequente Politik der Qualifikation. Arbeitsstellen sollten nach individuellen Qualifikationen der Bewerber und nicht nach deren Gruppenzugehörigkeit vergeben werden. Das würde die gerechteste Praxis der Stellenvergabe gewährleisten und mit dem Grundgesetz kompatibel sein. Eine Arbeitsstelle sollte diejenige Person erhalten, die dafür am besten qualifiziert ist, und zwar unabhängig von ihrer Gruppenzugehörigkeit: Qualifikation statt Quote!“

https://frankfurter-erklaerung.de/