Medienspiegel

Professorinnenprogramm

Von Claudia van Laak    –   Auszüge:

„An deutschen Hochschulen ist gerade einmal jede fünfte Professur mit einer Frau besetzt. Das Professorinnenprogramm der Bundesregierung will das ändern. Es geht nun in die zweite Runde – 147 Hochschulen sollen davon profitieren.

150 Millionen Euro umfasst das Programm, davon profitieren in der aktuellen zweiten Runde 147 Hochschulen. Eine Spitzenbewertung in puncto Gleichstellung haben unter anderen die Technische Universität Darmstadt, die TU Dresden, die Universität Göttingen und die Fernuni Hagen erhalten.

Die ausgewählten Universitäten und Fachhochschulen bekommen eine Anschubfinanzierung für bis zu drei Professuren, die sie mit Frauen besetzen. Voraussetzung dafür: Diejenigen, die sich zum ersten Mal beworben haben, mussten ein stimmiges Gleichstellungskonzept vorlegen. Diejenigen, die bereits in der ersten Runde Geld aus diesem Fördertopf erhalten haben, mussten nachweisen, dass sie ihr Konzept erfolgreich umgesetzt haben.“   –

„Allerdings haben sich auch die Gegner der Frauenförderung zu Wort gemeldet. So hat der emeritierte Wirtschaftsprofessor Günter Buchholz eine „Frankfurter Erklärung zur Gleichstellungspolitik“ initiiert. Dort heißt es, an Universitäten und Hochschulen werde die Diskriminierung von Männern aktiv, planmäßig und bewusst betrieben, Gleichstellungspolitik breche mit dem Leistungsprinzip und sei ungerecht. Die Unterstützung für diese Erklärung hält sich allerdings in Grenzen – etwa 1200 Personen haben das Manifest bislang unterschrieben.“ Hervorhebung: GB

Zum Artikel:

http://www.deutschlandfunk.de/professorinnenprogramm-gegen-die-glaeserne-decke-in-der.680.de.html?dram:article_id=290931

Claudia van Laak sollte naheliegenderweise die Frage stellen, ob die Einwände gegen die Frauenförderung richtig sind. Aber diese Frage stellt sie nicht.

WARUM NICHT?

Sie schreibt statt dessen einen offenbar abwertend gemeinten Satz über die Zustimmung zur Frankfurter Erklärung zur Gleichstellungspolitik (FE).

Aber die Höhe der Zustimmung sagt  n i c h t s  über die Richtigkeit der FE aus. Sie war schon richtig, als die Zahl der Unterzeichner noch bei 3 lag.

Der Autorin kommt es anscheinend n u r auf den machtpolitischen Aspekt an. So sind sie, unsere Feministinnen: sie pfeifen auf die Wahrheit.

Und das ganz besonders laut, wenn sie sich davon einen Vorteil erhoffen, und wenn das zu Lasten Dritter geht, was schert es sie? Gar nichts.

Und wenn diese Dritten Männer sind? Dann finden sie das prima!

Ich empfehle Claudia van Laak, aufmerksam das Grundgesetz zu lesen, auch wenn es das erste Mal sein sollte:

Art. 2 und Art. 3 und Art. 33. Denn dann wird sie wissen, dass sie offenen Verfassungsbruch gutheißt.

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.deutschlandfunk.de/professorinnenprogramm-gegen-die-glaeserne-decke-in-der.680.de.html?dram:article_id=290931