Medienspiegel

Sigrid Schmitz: „Wir brauchen keine ‚Gender-Polizei'“

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Interview | Lisa Breit

„Die Biologin und feministische Wissenschaftsforscherin Sigrid Schmitz beobachtet, dass gesellschaftliche Debatten im Internet zu einem „Gender-Bashing“ ausarten. Hinter „homophoben, sexistischen und rassistischen Angriffen“ vermutet sie eine „tiefe Angst und Unsicherheit“. In Krisenzeiten würden Menschen stärker an Gewohnheiten festhalten: „Wenn es um Geschlecht geht, müssen plötzlich Sicherheiten her“, sagt Schmitz. Mann und Frau hält die Biologin – in Hinblick auf aktuelle Untersuchungsergebnisse aus der Neurowissenschaft – als Kategorien für zu kurz gegriffen. Das Gehirn ähnle einem Mosaik, das immer auch von Erfahrungen und gesellschaftlichen Stereotypen beeinflusst werde. Um Vorurteile abzubauen, sei daher „auch aus naturwissenschaftlicher Perspektive“ eine geschlechtssensible Schreibweise notwendig.“   –  Zum Interview:

http://derstandard.at/2000003661899/Wir-brauchen-keine-Gender-Polizei

Kommentar von Arne Hoffmann:

„Wohin mit Leuten, die außer Gender nichts „gelernt“ haben? Wie kann man diesen Ideologen noch mehr Macht verschaffen? Der Vorschlag des Tages:

´Mein Vorschlag wäre, Blogs besser zu moderieren oder im schlimmsten Fall zu schließen. Es sollte immer auch eine Genderexpertin oder einen Genderexperten in den Medien geben. Dabei geht es nicht darum, eine „Gender-Polizei“ einzurichten. Nein, es geht darum, dass Menschen, die auch eine entsprechende Ausbildung haben, die Entscheidung unterstützen, was sozial vertretbar und was eine Beleidigung oder Verletzung ist.´ „

AH: „Ich würde diese Dame eine blöde Kuh nennen, aber sie ist eine „Genderexpertin“ und würde daher vermutlich durchschauen, dass das eine Beleidigung ist.“

http://genderama.blogspot.de/

Kommentar GB: Gender Studies sind, so vermute ich, in der Wissenschaft mindestens dem Kropf vergleichbar, wenn nicht sogar wesentlich schlimmerem…