Medienspiegel

Hetze gegen Genderforscherinnen?

von

„Die Geschichte der Geschlechterforschung ist eine der Rechtfertigung. Wer sich wissenschaftlich mit Weiblichkeit und Männlichkeit beschäftigt, muss sich immer wieder dieselben Vorwürfe anhören: Da werde Politik gemacht, es gehe nur darum, Frauen zu fördern. Die Forscherinnen seien in ihre Theorien verliebt und ließen die Empirie außer Acht. Überhaupt: Was gibt es schon herauszufinden über die Geschlechter, was nicht längst bekannt wäre?“  –  Zum Artikel:

http://www.tagespiegel.de/wissen/brutale-drohungen-im-internet-hetze-gegen-genderforscherinnen/10318416.html

und  –  mit Kommentaren:

http://www.zeit.de/studium/2014-08/geschlechterforschung-bedrohung-internet?commentstart=1#cid-3807295

sowie eine kritische Kommentierung von H. Danisch:

http://www.danisch.de/blog/2014/08/12/genderforscherinnen-fuehlen-sich-verfolgt/#more-9102

Kommentar GB: Wer sich – dem Anspruch nach – wissenschaftlich betätigt, der sollte gern bereit sein, sich einer Forschungsevaluation durch nicht-befangene Fachleute zu unterziehen, damit geklärt werden kann, worin die Ergebnisse der Gender Studies bestehen. Denn es gibt zahlreiche offene Fragen.

http://cuncti.net/streitbar/673-braucht-unsere-gesellschaft-gender-studies

Frau Hark jedenfalls, die sich in dem obigen Artikel äußert, hat es vorgezogen, auf eine Nachfrage zur Sache keine Antwort zu geben!

Wollte sie das nicht, oder konnte sie das nicht?  –  Siehe hierzu:

http://serwiss.bib.hs-hannover.de/frontdoor/index/index/docId/405

Daraus ergibt sich die Forderung an die Wissenschaftsministerien der Bundesländer, unverzüglich dafür zu sorgen, dass im Hinblick auf die Forschung die Gender Studies (bzw. die Frauen- und Geschlechterforschung) in allen Bundesländern nach wissenschaftlichen  Verfahren und Kriterien öffentlich nachvollziehbar evaluiert werden, also so, wie das in der Wissenschaft allgemein üblich ist.

Auch die Frage nach der wissenschaftlichen und juristischen Berechtigung des sogenannten Professorinnenprogramms des Bundesministeriums für Forschung (initiiert von Frau Schavan, fortgesetzt von Frau Wanka) muß dringend öffentlich gestellt und beantwortet werden, denn es gibt hieran schwerwiegende Zweifel. Siehe hierzu:

http://cuncti.net/haltbar/342-gleichberechtigung-durch-bevorzugung-das-professorinnenprogramm-ist-ein-eklatanter-bruch-mit-dem-grundgesetz

Entsprechendes gilt im Hinblick auf die Lehre für die Studiengänge „Gender Studies“, bei denen unklar ist, ob sie auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhen, und ggf. auf welchen. Landeswissenschaftsministerien, die sich dieser überfälligen Evaluation entziehen, bzw. die sich weigern, diese zu veranlassen, setzen sich dem Verdacht aus, eine möglicherweise unwissenschaftliche Praxis zu decken.

Es ist daran zu erinnern, dass hier in erheblichem Umfang Steuermittel verbraucht werden. Und das erfordert eine Klärung der Frage, ob hier eine aus wissenschaftlicher Sicht gebotene und vertretbare  Mittelverwendung vorliegt, oder ob es sich um eine Mittelverschwendung handelt. Das ist es, was dringend zu klären ist.

Vgl. hierzu auch:

http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-gender-studies-sind-hokuspokus-keine-wissenschaft_id_3699538.html