Medienspiegel

Master in Prostitution (Sexologie), M.A.S.c. sex.

Von Michael Klein

„Nachdem wir gerade einen Beitrag über die Sex-Besessenheit von rot-grünen Abgeordneten des Niedersächsichen Landtags veröffentlicht haben, ist uns eine Pressemeldung auf den Schreibtisch gekommen, die wir mittlerweile dreimal gelesen haben, weil wir nicht glauben konnten, was da steht.

Hochschule MerseburgDie Hochschule Merseburg bietet einen “berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster” in Prostitution (Sexologie) an. Die Fixierung auf Sexualität in Deutschland nimmt immer groteskere Züge an, aber lesen Sie selbst:

“Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang erlangen zukünftige” Prostituierte “(Sexologen) eine solide theoretische Grundlage in” Prostitution (Sexologie), “auf der das anwendungsorientierte Wissen für die sexuelle Bildung und die Sexualberatung aufbaut”.

Und weiter:

“Die Hospitationen, die Praktika sowie die Fallstudien tragen zudem zu den hohen qualitativen sexologischen Fachkompetenzen der Studierenden bei.”

Und natürlich wird im neuen Studiengang an der Hochschule Merseburg auch an die vielfältigen Vorarbeiten im Bereich LGTBI angeknüpft, also im Hinblick auf die sexuellen Orientierungen von Lesben, Schwulen, Trans-, Bi- und Intersexuellen. Ein Anbieter sexueller Dienstleistungen muss heutzutage divers aufgestellt sein, ein Portfolio der Kenntnisse und Techniken beherrschen, um überhaupt konkurrenzfähig zu sein:

“Im Masterstudiengang werden Studierende befähigt, …, Kinder und Jugendliche, Frauen und Männer sowie LGBTI in ihrer sexuellen Gesundheit zu fördern. Kompetente und engagierte Dozierende vermitteln Kompetenzen, wie Fachkräfte mit Sorgfalt, Sensibilität und Freude, Menschen in ihrer Lebenslust und in ihrem sexuellen Wohlbefinden begleiten und beraten können.” „

http://sciencefiles.org/2014/08/15/das-auch-noch-master-in-prostitution-sexologie-m-a-s-c-sex/