Medienspiegel

Von Intersexualität und queerer Theologie

8.4.2014

„Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat am Montag in Hannover ihr neues „Studienzentrum für Genderfragen in Kirche und Theologie“ eröffnet. pro hat sich zwischen Feminismus, Evangelikalen-Kritik und veganem Essen umgesehen – und teils Erstaunliches gehört.“

“ „Q-U-E-E-R“ buchstabiert Claudia Janssen geduldig auf der Pressekonferenz der EKD zur Eröffnung ihres neuen Gender-Zentrums. Ein Journalist will sichergehen, dass er „Queer-Theologie“ richtig schreibt. Diese Strömung, die eine Theologie ausgehend von der Lebenswirklichkeit nicht heterosexueller Menschen betreiben will, soll im Studienzentrum berücksichtigt werden. „Ich persönlich nähere mich den Fragen des Geschlechterverhältnisses aus feministischer Perspektive an“, ergänzt Janssen und erklärt, bei ihrer Arbeit gehe es darum, aus Dialogen zu lernen: „Nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern zwischen allen Geschlechtern, zwischen Menschen, die hetero-, bisexuell, lesbisch, schwul, transgender, intersexuell, queer sind.“

Janssen wird das Zentrum gemeinsam mit Simone Mantei leiten. Für die Verwaltung ist eine weitere halbe Stelle vorgesehen. Das jährliche Budget liegt bei 218.000 Euro. Der Rat der EKD definiert die Mission so: Das Studienzentrum für Genderfragen soll „zur Gestaltung einer Kirche beitragen, in der die Vielfalt menschlicher Begabungen auf allen Ebenen (…) zum Tragen kommt“. Dabei geht es laut Mantei auch um Vernetzung, Bewusstseinsbildung und die Bündelung von Expertise. Vom Begriff des „Gender Mainstreaming“ grenzt sie sich ab: „Dafür sind wir nicht die richtigen Ansprechpartner, sondern die Gleichstellungsbeauftragten“, erklärt sie auf Nachfrage von pro. „Die einzige Ideologie der Kirche ist übrigens das Evangelium, alles andere liegt darunter. Das dürfen wir und unsere Kritiker nicht vergessen.“ “   –   Zum Artikel:

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/detailansicht/aktuell/von-intersexualitaet-und-queerer-theologie-87830/

Kommentar GB:

Auf der individuellen Ebene ist es zwar tröstlich, dass zumindest ich einen solchen Gaga-Verein schon seit langem nicht mitfinanziere, aber auf der gesellschaftlichen Ebene ist dieses eklatante Beispiel für Dekadenz um so bedenklicher. Und Herr Schneider merkt anscheinend nichts mehr. Bedauerlich.