Medienspiegel

Gender ditt und Gender datt

Dietrich Zur Nedden

„Aufs Neue ist eine epochale Einsicht zu vermelden: Eine Redensart entschwindet, weil sie in der ach so komplizierten Gegenwart die entsprechende Eigenschaft nicht mehr auf den Punkt bringt. Nehmen wir den Ausdruck, jemand wisse nicht mehr, ob er Männlein oder Weiblein sei. Falls es Ihnen nicht sofort etwas sagt: Es bedeutet, jemand ist verwirrt, in diffuser Stimmung oder vollends erschöpft.“  

„Der Mensch darf nun verlautbaren, wie er sich wahrnimmt, ob als androgyn oder bigender, ob gender variabel oder genderqueer, ob geschlechtslos oder nicht-binär, ob inter* ditt oder inter* datt, ob Zwitter, Hermaphrodit, Two Spirit drittes oder viertes Geschlecht und so fort.“

Zum – amüsanten – Artikel:

http://www.taz.de/Die-Wahrheit/!146876/