Medienspiegel

´Sexuelle Vielfalt´? Was ist damit gemeint?

Von Sebastian Hartig

„Wie Anfang des Jahres in Baden-Württemberg, so wird jetzt auch in Niedersachsen über einen neuen Bildungsplan beraten“.

bei dem die Anerkennung „sexueller Vielfalt“ einen deutlicheren Stellenwert bekommen soll und auch hier versuchen die üblichen „besorgten Bürger“ Front dagegen zu machen:

https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

http://www.change.org/p/pr%C3%A4sident-des-nieders%C3%A4chsischen-landtages-hannover-wir-lehnen-die-absicht-der-landesregierung-ab-in-niedersachsen-die-sog-sexuelle-vielfalt-zum-unterrichtsthema-an-grundschulen-zu-machen-der-rechtliche-status-quo-soll-daher-erhalten-bleiben

Zum Artikel:

https://www.freitag.de/autoren/sebastianhartig/zur-debatte-um-den-bildungsplan-2015

und

http://www.tagesspiegel.de/politik/sexuelle-vielfalt-im-unterricht-wieso-ist-der-lehrplan-so-umstritten/9326766.html

http://www.welt.de/politik/deutschland/article133520438/Lehrer-warnen-vor-Pornografisierung-der-Schule.html

sowie

http://www.freiewelt.net/nachricht/spd-politiker-in-ba-wue-ahnungslos-bezueglich-sexualpaedagogik-10045209/

http://www.freiewelt.net/strobl-kritisiert-gruen-roten-bildungsplan-und-schielt-gleichzeitig-auf-schwarz-gruen-10045410/

Kommentar GB:

´Sexuelle Vielfalt´ ist ein beschönigender Tarnbegriff für männliche und weibliche Homosexualität, für Bisexualität, für Transsexualität und was es sonst alles noch geben mag; siehe hierzu:

http://www.welt.de/vermischtes/article133512502/Gericht-lehnt-Eintragung-von-drittem-Geschlecht-ab.html

Strittig ist, ob diese Themen als Pflichtteil der Sexualpädagogik überhaupt in die Schulen gehören, und wenn ja, für welche Altersstufen, mit welchen Lehrinhalten, mit welcher Didaktik und mit welchen Lehrpersonen.

Der Autor, Sebastian Hartig,  schreibt in seinem Artikel u.a.:

„Der Totalitarismusvorwurf geht von einer merkwürdigen Ausweitung des Begriffs vom Totalitären aus. Denn das „Regime“, unter dem wir demnach jetzt zu leiden haben, wäre dann eines, das sich darauf beschränkt, das Akzeptieren verschiedener Lebensweisen als gleichwertig einzufordern.“

Der Denkfehler ist hier: Toleranz oder Duldung und Nicht-Diskriminierung kann verlangt werden, und wird auch verlangt, nämlich durch Art. 3 GG,

nicht aber Akzeptanz. Niemand kann zu Akzeptanz verpflichtet werden.

Im übrigen hat die Kritik der hier von Hartig vertretenen Position prinzipiell n i c h t s mit irgendeiner Religion zu tun.

Man kann Hartigs Sichtweise auch ganz ohne religiöse Bezüge oder Konnotationen verwerfen.

Zum Beispiel aus allgemeinen pädagogischen Gründen, oder weil man das positive Selbstbild der Homosexuellen kritisch sieht.