Medienspiegel

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„Chefredakteurin Miriam Meckel lässt ihren Burn-out verfilmen“

„Enthüllungs-Streifen oder Psycho-Schnulze? Das ZDF dreht einen Film über den Burn-out der Anne-Will-Partnerin Miriam Meckel.

Die Ankündigung klingt nach Rosamunde Pilcher.“

„Der Termin für eine Ausstrahlung sei noch nicht klar. Auch ist die Frage noch unbeantwortet, ob die Verfilmung durch eine Talkshow bei Anne Will im Ersten oder Maybrit Illner im Zweiten oder sogar durch eine neue Anti-Stress-Verordnung des Bundestages flankiert wird.

Miriam Meckel ließ sich nach Promotion und Berufung als jüngste Professorin der Universität Münster feiern. Sie arbeitete in der wenig erfolgreichen Medienoffensive des damaligen NRW-Ministerpräsidenten Wolfgang Clement (SPD) als dessen Regierungssprecherin und Staatssekretärin. Im schweizerischen St. Gallen übernahm Meckel später eine Professur, ehe sie Chefredakteurin der „Wirtschaftswoche“ wurde.“   –   Zum Artikel:

http://www.abendblatt.de/kultur-live/tv-und-medien/article132876209/Chefredakteurin-Miriam-Meckel-laesst-ihren-Burn-out-verfilmen.html

Kommentar GB:

Der Artikel kommentiert sich selber. Es fragt sich, ob die Überforderung nicht ihre Gründe hatte. Ich habe den Beginn meiner Professur 1994 auch als fordernd und anstrengend erlebt, hielt und halte das aber für völlig normal. Das muß eben durchgestanden werden. Aller Anfang ist schwer, sagt das Sprichwort dazu. So ist es tatsächlich. Nicht durchgestanden zu haben und daraus nun auch noch eine Story zu machen, nun ja, Sie können sich denken, was ich davon halte…