Medienspiegel

„Kampf gegen moderne Sexualmoral: Herr Professor verheddert sich“ – Wirklich?

Von Sibylle Berg

„Bizarr: Ein Traditionalist schwadroniert öffentlich von onanierenden Kindern.

Vielleicht ja, weil er nicht akzeptieren kann, dass die Welt sich verändert – und die Sexualmoral mit ihr.“  – Auszug:

„Warum hast du so eine Angst vor Lebensformen, die du nicht verstehst? Warum suchst du dir nicht einen Feind, der die Welt wirklich bedroht? Das sind nicht die Frauen, die du fürchtest, und ja, ich duze dich, meine Zeit ist zu knapp zum Siezen und meine Erziehung war mangelhaft, aber lass doch einfach alle in Ruhe, bitte. Die Kinder werden wachsen, sie werden schlauer sein als du, wenn man sie lehrt, dass Geschlechter wirklich nichts bedeuten, dass jeder sich erfinden kann, dass der Vater in Kleidern rumlaufen kann und die Mutter lesbisch wird oder ein Mann und dass es die Welt nicht bedroht, weil es eben egal ist. “ Hervorhebung: GB

1/ http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-ueber-sexuelle-vielfalt-sexualkunde-und-familie-a-1001400.html

2/ http://www.familien-schutz.de/12030/

Kommentar GB:

Ich habe zunächst die Quelle 2 angeklickt und mir dann in Ruhe das dort zugängliche Video angesehen und angehört. Das empfehle ich Lesern, ebenfalls zu tun.

Danach habe ich nochmals die Kolumne von Sybille Berg gelesen: siehe Quelle 1.

Und dann habe ich versucht zu begreifen, was im Hirn von Sybille Berg vorgegangen sein mag. Tja, was nur mag es sein, was diesen emotionalen Quark hervorgebracht hat?

Ist da womöglich ihre Wut über eine Sachkritik an einer vermeintlich „modernen“ Sexualpädagogik, der sie buchstäblich n i c h t s  entgegen zu setzen hat, mit ihr durchgegangen? Es scheint so. Denn es ist ja außerordentlich peinlich, wenn durch Zitate aufgedeckt wird, was da tatsächlich beabsichtigt ist und geplant wird.

Ist es – siehe oben – der lesbische Gendertraum (nicht nur) der Sybille Berg? Die Gender-Phantasie einer Judith Butler?

Also die sexuelle Identitätsstörung als Basis eines politischen Programms, Gender Mainstreaming genannt?

Es ist wohl beides.  –  Was bedeutet das nun für uns?

Im Hinblick auf die Gender- „Ärztinnen“ besteht für uns alle eine Situation ähnlich jener der Physiker in Friedrich Dürrenmatts Theaterstück „Die Physiker“.

Harald Martenstein hat deshalb einmal – sinngemäß – zwar humorvoll-ironisch, aber dennoch völlig zu Recht gefragt, wer das wo und wie therapieren kann…

Ein anderer Kommentar zu Sybille Berg:

http://www.freiewelt.net/nachricht/spiegel-kolumnistin-merkt-wie-wichtig-demo-fuer-alle-ist-10047110/