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Wer will die Frauenquote?

Veröffentlicht

Von Günter Buchholz

Interessen des Besitzbürgertums versus Interessen des weiblichen Angestelltenmilieus  –  Fazit:

„Es geht bei dem Gesetzesvorhaben von Schwesig/Maas schlicht um die Kaperung attraktiver Machtpositionen, nämlich dann, wenn Aufsichtsratspositionen per Gesetz anteilig mit Frauen besetzt werden sollen. Für Politikerinnen könnte das eine interessante Perspektive sein. Das Gesetz wird ihnen nützen. Außerdem sollen die Vorstandsbesetzungen maßgeblich beeinflusst werden.

Es handelt sich um einen politisch-rechtlich vermittelten verteilungspolitischen Anspruch, hinter dem eine Selbstbedienungsmentalität ohne Zahlungsbereitschaft steckt. Dass es jenseits der Propaganda weder für das eine noch für das andere tragfähige Begründungen gibt, ist eine Tatsache, die gesellschaftlich gleichwohl verleugnet wird.

Das Motto lautet:

Wir uns selbst privilegierende Frauen nehmen uns, was wir haben wollen, andere dürfen zahlen und die Folgen tragen.

Das ist Staatsfeminismus in Aktion. Die Folgen tragen zunächst die Eigentümer, dann wir alle.“   –

http://cuncti.net/streitbar/831-wer-will-die-frauenquote