Medienspiegel

Darfs noch „altmodisch“ sein?

Von Hugo Müller-Vogg

„Vater, Mutter, Kind – kein Grund, sich zu entschuldigen.

Doch in München wird Familie von der Stadtverwaltung etwas anders definiert.“

Fazit:

„Auch wenn es in den Augen fortschrittlicher Gesellschaftspolitiker als hinterwäldlerisch gilt, sollte man bei aller Rücksicht auf Minderheiten und bei aller Aufklärung über Vielfalt eines nicht übersehen: Den etwa 34.000 eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften und einigen hunderttausend Konstellationen der Kategorien „trans“, „inter“, „lesbisch“, „schwul“ oder „bi“ stehen 18 Millionen Ehepaare gegenüber – bestehend aus Mann und Frau. Im Übrigen bilden Mehrheitsprinzip und Minderheitenschutz in einer freiheitlichen Gesellschaft keinen unversöhnlichen Gegensatz; sie sind zwei Seiten derselben Medaille.“  – Zum Artikel:

http://www.theeuropean.de/hugo-mueller-vogg/9324-muenchner-familienpass-2015-familie-neu-definiert

Kommentar GB:

Es ist dies ein sachlicher, guter und m. E. zutreffender Artikel.

Der Versuch, zwanghaft Minderheiten zu normalisieren und ihre Spezialitäten zur neuen Norm zu erheben, ist falsch, kurios, dümmlich, sowie lächerlich und ärgerlich zugleich.

Und womöglich ist das alles sogar pathologisch.

Jeder Bogen kann bekanntlich überspannt werden. Dieser Punkt dürfte längst hinter uns liegen.