Medienspiegel

Frauenquoten: Systemimmanenter Nachteil

Veröffentlicht

Von Erich Neuwirth

Österreich:  An Unis soll die Quote in Kollegialorganen auf 50% angehoben werden – zum Schaden der Frauen

„In einer Aussendung der Austria Presseagentur lese ich, dass Frau Andrea Kuntzl (die Wissenschaftssprecherin der SPÖ) die Änderung des Universitätsorganisationsgesetzes (UOG), mit der die Frauenquote in den Kollegialorganen der Universität von 40 Prozent auf 50 Prozent angehoben wird, als „Stärkung der Position der Frauen im wissenschaftlichen Betrieb“ feiert.

In derselben Aussendung lese ich weiter, dass der Anteil der Frauen bei den Professoren 20 Prozent beträgt. Mit ein bisschen Schlussrechnung stellt man da fest, dass es viermal so viele Professoren wir Professorinnen gibt. Die Gremialarbeit wird aber halbe-halbe geteilt. Pro Kopf müssen die Frauen also viermal so viel Gremialarbeit leisten wie die Männer. Bei der bisherigen Frauenquote in den Gremien von 40 Prozent war die Belastung ein bisschen mehr als das 2,5-Fache.“   –   Zum Artikel:

http://derstandard.at/2000009227089/Frauenquoten-Systemimmanenter-Nachteil