Medienspiegel

Für die Unschuldsvermutung!

Rosenbrock ein Schläger? Eine kurze Anmerkung

Von Michael Klein

„Hinrich Rosenbrock ist den Lesern von ScienceFiles als derjenige bekannt, der bei Ilse Lenz eine Magisterarbeit über die Männerbewegung geschrieben hat, die nicht einmal rudimentärsten Ansprüchen an eine wissenschaftliche Arbeit gerecht wird. Er ist ihnen zudem bekannt, weil diese Magisterarbeit von der Heinrich-Böll-Stiftung mit Steuerzahler-Mitteln aufgekauft und als eigene vermeintliche Expertise ausgegeben wurde. Wir haben darüber ausführlich berichtet und das Werk von Rosenbrock als den unwissenschaftlichen Unsinn dargestellt, der es nun einmal ist.

Nun geht derselbe Hinrich Rosenbrock einmal mehr durch die Blogosphere und durch Foren. Dieses Mal nicht als der Lieblings-Schüler der Feministen, nein, dieses Mal als böser Mann.

RosenbrockArne Hoffmann hat darauf hingewiesen, Hadmut Danisch hat sich bereits ausführlich mit “der Schlammschlacht unter Feministen” beschäftigt. Entsprechend wollen wir es bei zwei Anmerkungen belassen, die bislang aus unserer Sicht zu kurz gekommen sind:

Auch für Rosenbrock gilt die Unschuldsvermutung

Ausgangspunkt der Anschuldigungen ist ein Blogpost des Autonomen FrauenLesbenreferats Marburg, in dem es wie folgt heißt (Fehler finden sich im Original):“  –  weiter im Text:

http://sciencefiles.org/2014/12/06/rosenbrock-ein-schlager-eine-kurze-anmerkung/

und

http://www.danisch.de/blog/2014/12/07/washington-state-court-says-accused-rapists-cannot-bear-burden-of-proving-consent/

http://www.reuters.com/article/2014/10/31/us-usa-washington-rape-idUSKBN0IK0A320141031

Kommentar GB:

Michael Klein ist aus meiner Sicht in dieser Sache völlig zuzustimmen. Der fast übersehene Aspekt der zeitlichen Verzögerung – hier ebenso wie im angeblichen Fall Brüderle etwa ein Jahr – läßt aufmerken und Fragen stellen. Wenn etwas geschieht, was nicht geschehen sollte, warum wird dann deswegen nicht unverzüglich (d. h. ohne schuldhaftes Zögern) etwas unternommen? Das ist es nämlich, was hier vorliegt. Und es ist mindestens erklärungsbedürftig. Solche Erklärungen aber bleiben aus.