Medienspiegel

Gender: Die deutsche Sprache wird entmannt

Veröffentlicht

von Gerd Maas

Ein totalitäres Prinzip

„Mit dem Rundfunk schwenkt ein gewichtiger Sprachgestalter aufs Gender-Mainstreaming ein. Das generische Maskulinum wird endgültig verpönt. Laut Medienberichten empfiehlt der Bayerische Rundfunk in einem internen Kommuniqué seinen Journalisten „geschlechtergerechte Formulierungen“ – das müsste dann natürlich „richtig“ heißen: seinem journalistischen Personal, oder so. Aus Feuerwehr- und Fachmännern sollen künftig entsprechende -leute werden. Publikum ersetzt Zuhörer und Zuseher. Und ein Leiter abstrahiert sich in „fairer Sprache“ selbst zur Leitung. Bitte, das ist doch einfach lächerlich. Wie weit will man denn dieses imaginäre „Sprache bestimmt das Sein“ noch weiter treiben? In der deutschen Grammatik legen auch bestimmte Endungen und Bedeutungen das Geschlecht fest. Wörter auf -ling, -ant oder -or haben zum Beispiel stets maskulines Genus. Deswegen ist es „der Lehrling“, „der Informant“ und „der Moderator“, nicht weil das irgendetwas mit Männlichkeit im gesellschaftlichen Sinne zu tun hätte. Das ist bloße Grammatik. Nicht sehr logisch, aber althergebracht und äußerst virtuos verwendbar.“

http://ef-magazin.de/2014/12/11/6047-gender-die-deutsche-sprache-wird-entmannt

Kommentar GB:

Das nicht die Sprache das Sein, sondern dass das Sein die Sprache bestimmt, das kann und sollte jeder gegenüber feministischen und anderen Hohlköpfen der Political Correctness deutlich machen, indem praktischer Widerstand geleistet wird.