Medienspiegel

Karl Dall will vor Gericht „Klartext“ reden

Von Charlotte Theile, Zürich

  • In Zürich beginnt am Dienstag der Vergewaltigungsprozess gegen Karl Dall. Eine 44-jährige Journalistin hatte den Komiker angezeigt.
  • Dall bestreitet die Vorwürfe. Auf den Prozess freut er sich nach eigenen Angaben sogar – weil er vor Gericht endlich „Klartext“ reden könne. –

http://www.sueddeutsche.de/panorama/prozess-gegen-komiker-in-zuerich-karl-dall-will-vor-gericht-klartext-reden-1.2255815

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/karl-dall-prozess-wegen-vergewaltigungsvorwurf-in-zuerich-a-1006764.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/karl-dall-weist-vergewaltigungsvorwurf-bei-prozess-in-zuerich-zurueck-a-1007377.html

Kommentar GB:

Es gilt die Unschuldsvermutung. Und es sei an den Fall Arnold erinnert.

http://cuncti.net/haltbar/769-falsche-verdaechtigung-bei-vergewaltigung-und-sexuellem-missbrauch

„Das Kasseler Landgericht ließ kein gutes Haar an dem Urteil der Darmstädter Kollegen. Der Vorsitzende Richter Jürgen Dreyer in der Urteilsbegründung. „Es kommt nicht darauf an, was Richter glauben, sondern wie man mit Recht umgeht.“ Eine Tat müsse so nachgewiesen werden, dass keine vernünftigen Zweifel bestehen bleiben. Dieser Grundsatz gelte erst recht, wenn in einem Vergewaltigungsprozess Aussage gegen Aussage steht. Dabei würde auch nach einen Urteil des Bundesgerichtshofs immer die These gelten: Die Aussage einer Belastungszeugin sei falsch. Erst wenn man gegenteilige Beweise finde, könne man verurteilen.“ Quelle:

http://rechtsanwaeldin.blogspot.de/2011/07/vergewaltigung-falsche-anschuldigung.html

Freispruch für Karl Dall:

http://www.focus.de/panorama/welt/urteil-karl-dall-in-vergewaltigungs-prozess-freigesprochen_id_4332491.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/karl-dall-gericht-spricht-komiker-vom-vorwurf-der-vergewaltigung-frei-a-1007566.html

http://www.spiegel.de/panorama/leute/karl-dall-ueber-vergewaltigungs-vorwurf-erleichterung-nach-freispruch-a-1007850.html#ref=veeseoartikel

Kommentar von Dr. Andreas Unterberger:

„Diesmal geht es um einen Prozess in Zürich. Angeklagtes Opfer war der (mir sonst völlig gleichgültige) Schauspieler Karl Dall. Der 73-Jährige(!) war von einer 30 Jahre(!) jüngeren Journalistin beschuldigt worden, sie vergewaltigt zu haben. Was schon rein körperlich recht unwahrscheinlich klingt.

Dennoch wurde Dall angeklagt: Dabei hat diese Frau genau die gleichen Vorwürfe schon einmal gegen einen anderen Mann erhoben. Dabei hat sie schon mehrmals Prominente – darunter auch Udo Jürgens – als Stalkerin terrorisiert. Dabei bescheinigte ihr ein Gutachten „erotomane Wahnsymptomatik“.

Dieser Prozess hätte daher niemals begonnen oder gar bis zum Freispruch geführt werden dürfen. Von der U-Haft ganz zu schweigen. Aber offenbar gibt es auch in Zürich extrem problematische Staatsanwälte, die das Prinzip „Im Zweifel für den Angeklagten“ ins Gegenteil verkehren. Oder hängt das Ganze gar damit zusammen, dass der ja auch in anderen Ländern tobende Genderismus solche Exzesse auslöst? Dass also eine Frau, die einen Mann beschuldigt, in den Augen mancher Gender-Fanatiker immer im Recht sein muss?

Diese Tendenz ist für mich der wirkliche Skandal. Und nicht Kärntner Grenzwerte, die niemanden gefährden.

Noch viel klammer wird mir, wenn ich bedenke, wie oft solche Vorwürfe sehr wohl einen Mann hinter Gitter bringen können, wenn er nicht so bekannt ist wie Dall. Wo sich also naturgemäß auch kein Udo Jürgens als Entlastungszeuge melden kann, weil über den Prozess gar nicht berichtet wird.“

http://www.andreas-unterberger.at/2014/12/kaerntner-milch-und-zuercher-vergewaltigung/