Medienspiegel

Pränatale Hormone und Verhalten

Von Christian

„Eine Metastudie in der Zeitschrift “Neuroscience and Behavioral Review” (Impact Factor: 10.284) aus dem Jahr 2004 fasst noch einmal den Stand bezüglich Pränataler Hormone und ihrer Auswirkungen auf Geschlechterunterschiede zusammen:“  –  Zum Artikel:

https://allesevolution.wordpress.com/2014/12/21/pranatale-hormone-und-verhalten/

Kommentar GB:

Übrigens ist eine biologische Erklärung keine biologistische Erklärung. Dies wäre sie dann, und nur dann, wenn jegliche soziokulturelle Ausprägung des jeweils biologisch Entwickelten bestritten werden würde. Aber wer tut so etwas? Meines Wissens niemand. Es ist völlig klar und altbekannt, dass Neugeborene in einem jeweils spezifischen soziokulturellen Kontext aufwachsen, der, mit Einschluß der Geschlechtszugehörigkeit und ihrer gestörten Grenzfälle, soziale Rollen und Sozialisation kennt.

Wer nur diese Seite sehen will und von der biologischen Entwicklungsgrundlage, also vom Menschen als Natur, völlig abstrahiert, der argumentiert soziologistisch. Und genau das geschieht in den Gender Studies, die ihrerseits [in eiferndem Ton] den Vorwurf des „Biologismus“ erheben, wo doch nur eine biologische Erklärung gegeben wird. Sie verstehen nicht einmal den Unterschied. Der Soziologismus der Gender Studies ist Ausdruck einer psychologischen Verleugnung, also einer Störung. Sie erscheint symptomatisch als Eiferertum, als aggressive Abwehr der Zumutung des Biologischen. Ursache der Störung ist der Selbsthaß der betroffenen  Personen auf ihr biologisches Geschlecht, auf ihre eigene Natur als Menschen.

Da in den Gender Studies fast auschließlich Frauen anzutreffen sind, geht es hier um den Haß von Frauen auf ihr eigenes Geschlecht, also um weiblichen, und das heißt lesbischen Selbsthaß. Dieser Selbsthaß wird dann projiziert und erscheint daher nicht als Selbsthaß, sondern als Haß auf Knaben, auf Männer und auf Männlichkeit schlechthin, und zwar verbunden mit der idealisierenden Illusion, Weiblichkeit sei irgendwie etwas Höheres und etwas Höherwertiges als Männlichkeit.

Gender Mainstreaming ist die Strategie, mit der dieser Haß schrittweise in praktische Politik übersetzt wird, z. B. in Gestalt der Gleichstellungspolitik, oder in Gestalt der pädagogischen Verleugnung der biologischen Geschlechtlichkeit und der Fortpflanzung. Je radikaler Männlichkeit von Feministinnen abgewertet wird, desto größer ist deren Selbsthaß, also ihr Haß auf ihr eigenes Geschlecht, ohne dass sie selbst dessen innewerden.

Unsere Gesellschaft arbeitet sich insoweit an einem kollektiven pathologischen Syndrom ab.