Medienspiegel

Schlimmer als Kolonialherren im 19. Jahrhundert: Gender-Imperialismus von heute

Von Michael Klein

„Gender Mainstreaming will die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) nach Benin bringen, in ein Land, das zu den ärmsten Ländern der Erde gehört. Wem dieser Zynismus noch nicht reicht, dem servieren wir mit diesem Post die Ergebnisse einer Recherche, die eine ganze Reihe unverdaulicher Happen zu Tage gefördert hat.

GIZBenin ist kein Einzelfall, so muss man feststellen, denn Gender und Gender Mainstreaming sind so etwas wie die Hauptexport-Artikel der GIZ.

Die GIZ ist im Übrigen ein Bundesunternehmen, das man, vermutlich damit seine Bilanz nicht aussagekräftig gehalten werden muss, als GmbH, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, eingesetzt hat. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die für die Bundesregierung internationale Zusammenarbeit betreibt, und zwar mit dem Ziel “einen sichtbaren Mehrwert für die gesamte Bundesregierung zu schaffen” (nicht etwa für die Menschen in den Entwicklungsländern, denen angeblich geholfen werden soll), diese Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die – nach eigener Aussage – “der erhöhten Sichtbarkeit Deutschlands sowie der Unterstützung deutscher außen-, wirtschafts- und sicherheitspolitischer Interessen” dient, diese Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, ist ein Unternehmen mit einem Jahresetat von rund 2 Milliarden Euro, die aus dem Steuersäckel kommen, denn die Auftraggeber der GIZ sind entweder das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und Entwicklung oder so genannte Deutsche öffentliche Auftraggeber (DÖA).

Damit die Verwendung des Geldes der öffentlichen Auftraggeber auch im Einklang mit den “politische[n] Konzepte[n] der Bundesregierung” steht, ist der Vorstand von Staatssekretären, Vertretern aus Ministerien, Mitgliedern des Bundestages und natürlich von Antonia Kühn, der Gewerkschaftssekretärin des DGB Nordrhein-Westfalen und von Birgit Ladwig, der Büroleiterin bei verdi, bevölkert – eine Ansammlung an Kompetenzen der internationalen Zusammenarbeit also.“   –   Zum Artikel:

http://sciencefiles.org/2014/12/29/schlimmer-als-kolonialherren-im-19-jahrhundert-gender-imperialismus-von-heute/

Kommentar GB:

Beim Abgreifen öffentlicher Mittel – also auch ihrer und meiner Mittel –  haben es die Genderisten zu hoher Virtuosität gebracht, auch wenn sie sonst schlicht Nullen sind. Dabei entwickeln sie eine beeindruckende Phantasie, ganz ähnlich wie im Fall von Kriminellen, die der Polizei  meistens eine Nasenlänge voraus sind.