Medienspiegel

Unis bleiben männlich: Anteil der Professorinnen steigt nur langsam

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„An den Hochschulen in Deutschland haben Männer 80 Prozent der Professuren inne.

Der Anteil der Frauen an den Professuren steigt nur langsam – im Schnitt um 0,76 Prozent pro Jahr.“  

„Frauen sind in der deutschen Wissenschaft deutlich stärker vertreten als vor zwanzig Jahren. Doch ihr Anteil an den Professuren steigt nur sehr langsam, in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt nur um 0,76 Prozent pro Jahr. Frauen haben erst 20,4 Prozent der Professuren inne (ohne Juniorprofessur 19,8 Prozent). Das geht aus dem aktuellen Bericht „Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung“ der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern über die Jahre 2012 und 2013 hervor (der gesamte Bericht hier).“   –   Zum Artikel:

http://www.tagesspiegel.de/wissen/unis-bleiben-maennlich-anteil-der-professorinnen-steigt-nur-langsam/11154276.html

Kommentar GB:

Na und? Berufen werden an Hochschulen K ö p f e und nicht Geschlechtsorgane. Und Berufungspolitik ist etwas anderes als ökonomische Verteilungspolitik. Oder sie sollte es wenigstens sein und auch bleiben. Mit welchem Recht wird denn überhaupt nur wegen einer Geschlechtszugehörigkeit ein Verteilungsanspruch formuliert? Dafür gibt es keinerlei Begründung. Und eine geschlechtsbezogene Begünstigung von Frauen wie durch das Professorinnenprogramm ist verfassungswidrig.

http://sciencefiles.org/?s=Professorinnenprogramm