Medienspiegel

DIW Wochenbericht Nr. 4.2015 47 MANAGERINNEN-BAROMETER: UNTERNEHMEN Weiterhin kaum Frauen in den Vorständen großer Unternehmen – auch Aufsichtsräte bleiben Männerdomänen

Von Elke Holst und Anja Kirsch (FU Berlin

„Die Vorstände großer Unternehmen in Deutschland befindensich nach wie vor fest in Männerhand: Ende 2014 lag der Frauenanteil in den Vorständen der Top-200-Unternehmen in Deutschland bei gut fünf Prozent. Das entspricht einem Plus von einem Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr und damit einer sehr geringen Dynamik. Die DAX-30-Unternehmen konnten mit gut sieben Prozent den höchsten Frauenanteil verzeichnen, am geringsten war er mit noch nicht einmal drei Prozent bei den MDAX-Unternehmen. Häufiger sind Frauen in den Aufsichtsrätenvertreten: In den Top-200-Unternehmen waren Ende des Jahres 2014 gut 18 Prozent Frauen; die DAX-30-Unternehmen schnittenmit einem Frauenanteil von knapp 25 Prozent überdurchschnittlich ab. Die SDAX-Unternehmen wiesen mit knapp 14 Prozent nicht nur den kleinsten Frauenanteil auf, sondern mit 0,6 Prozentpunkten auch den geringsten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Wie in den Vorständen haben Frauen auch in Aufsichtsräten nur in Ausnahmefällen den Vorsitz inne.“  –  Zum Artikel:

http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.495356.de/15-4-1.pdf

Kommentar GB:

1.)

NA UND?

Wieso ist denn ein Frauenanteil von x % überhaupt von irgendeiner Bedeutung?

2.)

Und wieso sollte ein Frauenanteil überhaupt eine Zielgröße sein? Es fehlt hier wie anderswo jegliche Begründung dafür.

Niemand muß derartige Zielgrößen akzeptieren, die lediglich bestimmte subjektive Ansprüche zum Ausdruck bringen.

Weibliche Geschlechtsorgane rechtfertigen keinerlei ökonomische Verteilungansprüche.

Aber um die geht es hier, um weiter gar nichts.

3.)

Es sollten bei Personalauswahlverfahren immer die jeweils geeignetsten Personen eingestellt werden; das liegt im allgemeinen Interesse.

Ob diese Personen nur männlich oder nur weiblich sind, oder ob sich eine bestimmtes Mischungsverhältnis ergibt, das ist alles vollkommen belanglos, genauso wie andere beliebige biologischen Merkmale belanglos sind, zum Beispiel die Haarfarbe oder die Hautfarbe. Es besteht in keinem Fall irgendein Handlungsbedarf.

Die Frauenquotenpolitik ist genauso schädlich wie die Korruption.

Und sie sollte deshalb genauso bekämpft werden.