Medienspiegel

Arbeitgeber fürchten Schwesigs nächsten Streich

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„Die Familienministerin will die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen per Gesetz bekämpfen. Wirtschaft und Ökonomen halten dagegen: Die Diskriminierung ist weit geringer, als es scheint.“

„Ihr Gesetz zur Frauenquote ist noch nicht in trockenen Tüchern, da bereitet Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig schon das nächste Quälinstrument für die Wirtschaft vor. Mit einem speziellen „Entgeltgleichheitsgesetz“ will die Ministerin das in Deutschland immer noch empfindlich hohe Lohngefälle zwischen Männern und Frauen einebnen.

22 Prozent beträgt die Lohnlücke hierzulande – ein Missstand, dem Schwesig mit gesetzlichen Mitteln beikommen will. „Die Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen ist ungerecht. Wir haben uns im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, diese Lohnunterschiede zu bekämpfen. Dazu wird mein Haus in diesem Jahr gesetzliche Regelungen auf den Weg bringen“, kündigte die Ministerin an.

In einem „gemeinsamen Dialog mit den Sozialpartnern“ will Schwesig in den kommenden Wochen ausloten, was Arbeitgeber und Gewerkschaften von dem Gesetz erwarten und wie die Rahmenbedingungen dafür beschaffen sein müssen. „Schließlich soll das Gesetz im einzelnen Betrieb umgesetzt werden und über Transparenz- und Auskunftspflichten für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen sorgen, ohne die Tarifautonomie zu beschneiden oder Bürokratiemonster zu erschaffen“, so Schwesig.“

Zum Artikel:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article137820632/Arbeitgeber-fuerchten-Schwesigs-naechsten-Streich.html

Kommentar GB:

Die unbereinigte Lohnquote beträgt 22%, die bereinigte Lohnquote beträgt 8%, nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft nur 2%, und in allen Fällen ergeben sich diese Zahlen aus den statistischen Methoden der Berechnung, ohne dass damit ein Nachweis irgendeiner Diskriminierung von Frauen erbracht wäre. Die Tatsachenbehauptung, auf die sich Frau Schwesig mit ihrer Forderung nach einem ´Entgeltgleichheitsgesetz´ stützt, ist somit falsch.

Zu den Einzelheiten:

http://www.forum-inklusion.eu/equal-pay.html

Nun kann es natürlich sein, dass Frau Schwesig und ihr gesamtes Ministerium intellektuell nicht in der Lage ist, diese statistischen Sachverhalte zu begreifen. Denkbar ist das. Möglich ist aber auch, dass sie einfach das unbereinigte, überhaupt nichts Sinnvolles aussagende, unbereinigte Gender Pay Gap von 22% nutzen, um wider besseres Wissen damit Interessenpolitik zu machen.

Kurz gesagt, entweder sie sind strunzdumm.

Oder sie wissen sehr wohl, dass es gar kein ´Gender Pay Gap´ gibt, dann sind notorisch verlogen, um ihre Interessen durchzusetzen.

Verehrte Leser, suchen Sie sich nun bitte selbst aus, was Sie für wahrscheinlicher halten.