Medienspiegel

Betrug im Quadrat: Mannheimer Hochschule verkauft wissenschaftliche Lauterkeit

Veröffentlicht

Von Michael Klein

„Die Liste der Hochschulen, deren Vertreter sich kaufen lassen und die für ein Preisgeld, mit dem es möglich ist, zwei Lehrstühle zu finanzieren, ihre wissenschaftliche Lauterkeit und ihren Anstand obendrein (sofern Sie einen solchen besessen haben), opfern, hat ein neues Mitglied.

Die Hochschule Mannheim reiht sich in den Klub der Betrüger ein. Dort zeichnet einmal ein Prof. Dr. Klimmer:

“Nähere Auskünfte erteilt Prof. Dr. Klimmer, E-Mail: m.klimmer@hs-mannheim.de”

einmal ein Prof. Dr Beck:

“Nähere Auskünfte erteilt Prof. Dr. K. Beck, email: k.beck@hs-mannheim.de”

für je eine Ausschreibung verantwortlich, mit der männliche Bewerber auf die jeweils ausgeschriebene Stelle getäuscht und betrogen werden sollen, denn: Einerseits werden sie explizit angesprochen und zu einer Bewerbung aufgefordert, andererseits wird die entsprechende Stelle an der Hochschule Mannheim nur mit einem weiblichen Bewerber besetzt.

Das nennt man schlichtweg Vorspiegelung falscher Tatsachen und da sich die Verantwortlichen einen Vorteil verschaffen wollen, nämlich die Finanzierung zweier Lehrstühle, erfüllt es auch den Straftatbestand des Betrugs. Was die Ausschreibungen der Hochschule Mannheim ein wenig aus der Reihe der sonstigen Betrugsversuche heraushebt, ist Folgendes:“   –   Zum Artikel:

http://sciencefiles.org/2015/02/08/betrug-im-quadrat-mannheimer-hochschule-verkauft-wissenschaftliche-lauterkeit/