Medienspiegel

Gescheiterte Vorstandsfrauen

von Bettina Weiguny

„Die Dax-Konzerne überbieten sich im Wettlauf um Spitzenfrauen.

Doch so schnell wie sie auftauchen, verschwinden sie auch wieder: Männer halten sich doppelt solange im Vorstand, wie Frauen.“

Zum Artikel:

http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/frauen-im-vorstand-scheitern-haeufiger-als-maenner-13415920.html?printPagedArticle=true

Kommentar GB:

Alles wird von der Autorin in Erwägung gezogen, ähnlich wie auch von dem bekannten Herr Sattelberger

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/thomas-sattelberger-ueber-fuehrungskultur-und-homosexualitaet-in-unternehmen-a-1017167.html ,

nur eines nicht:

dass nämlich die Frauen ungeeignet waren, sei es aus Gründen der Qualifikation, oder der einschägigen Berufs oder Branchenerfahrung, oder der Belastungsfähigkeit, oder der Durchsetzungsfähigkeit, oder der tatsächlichen Leistungen. Gemessen daran gibt es selbstverständlich auch massenhaft Männer, die ungeeignet sind. Aber es wird eben auch niemand deswegen Vorstand oder Aufsichtsrat, nur weil er ein Mann ist.

So etwas glauben nur Feministinnen. Aber die glauben auch sonst vielerlei Unsinn. Zum Beispiel diese hier:

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/weibliche-vorstaende-in-unternehmen-allein-auf-weiter-flur/11262684.html

Man lese als Korrektur den ausgezeichneten Beitrag von Christine Bauer-Jelinek

„Warum eine Frauenquote für Top-Positionen niemnandem nützen – vor allem nicht den qualifizierten Frauen“ :

http://cuncti.net/streitbar/870-warum-eine-frauenquote-fuer-top-positionen-niemandem-nuetzt-vor-allem-nicht-den-qualifizierten-frauen

Nebenbei bemerkt: eine kluge Frau ist mir sehr viel lieber als ein dämlicher Mann.