Alles Rassisten in der Bürgerlichen Mitte – Die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGS klärt auf

Von Michael Klein und Dr. habil. Heike Diefenbach

„Den Genderisten bläst der Wind ordentlich ins Gesicht, was auch kein Wunder ist, denn wenn sich erst einmal herumgesprochen hat, dass der Kaiser nackt ist, nimmt die Zahl derer, die das kaiserliche Gewandt bewundern, rapide ab.

Achtung heftiger Gegenwind!Und so scheinen den Gender- und Geschlechterforschern und vor allem den “feministischen Gesellschafts- und Wissenschaftskritikern” die Felle davon zu schwimmen, und zwar in einer Geschwindigkeit, die ihnen außer Anomie wenig Zeit zur Reaktion lässt. Anomie beschreibt hier die Reaktion des Kaninchens vor der Schlange.

Und so hat uns gerade ein “Statement der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGS” erreicht, ein Statement zum “Ratschlag zum Umgang mit Anti-Feminismus”, das an Armseligkeit nicht zu überbieten ist. [Was Frauen- und Geschlechterforschung mit Feminismus zu tun hat, ob Frauen- und Geschlechterforschung überhaupt etwas mit Feminismus zu tun hat, das wäre übrigens noch zu klären. Es gibt genug Anlass anzunehmen, dass die Frauen, die Feminismus als emanzipatives Projekt begründet haben (z.B. Mary Wollstonecraft), beim Anblick der traurigen Gestalten, die heute von sich sagen, sie wären Feministen,  von einem heiligen Zorn erfasst würden.]

Vorab und zur Erinnerung: Bis heute hat es kein Lehrstuhlbesetzer für Gender, Geschlechter oder sonstige Zwischenbein-Forschung geschafft, einfache Fragen zu den Grundlagen, den Methoden, der Erkenntnistheorie seiner vermeintlich doch wissenschaftlichen Betätigung zu beantworten. Alle, die wir oder Günter Buchholz gefragt haben, schweigen beharrlich, was nurmehr den Schluss zulässt, dass sie nicht antworten können, weil sie keine wissenschaftlichen Grundlagen, keine wissenschaftlichen Methoden und keine Erkenntnistheorie haben.

Dafür haben sie einen ausgeprägten Opfersinn und eine ausgeprägte Lamentierfähigkeit, wie man dem Statement der Sektion Frauen und so weiter Forschung entnehmen kann.“   –  

http://sciencefiles.org/2015/03/26/alles-rassisten-in-der-burgerlichen-mitte-die-sektion-frauen-und-geschlechterforschung-der-dgs-klart-auf/

http://www.soziologie.de/uploads/media/Statement_Sektion_Frauen-__Geschlechterforschung_DGS.pdf

Kommentar GB:

Die Verfasserinnen aus der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung, mögen doch einfach die in meinem  Fragebogen gestellten Fragen beantworten. Warum denn ist dieser Fragebogen (siehe unten: 1) boykottiert worden?

Und die Verfasserinnen sollten zur Kenntnis nehmen, dass ihre Diffamierungen – kultureller Rassismus z. B.  – auf sie selbst zurückfallen könnten. Hierzu übrigens:

https://sciencefiles.files.wordpress.com/2015/02/sf_diefenbach_2015_kritik-der-rassismuskritik2.pdf

Denn wer an Hochschulen im Widerstreit der Meinungen und Auffassungen Diffamierungen und nicht Argumente als Mittel wählt, der etabliert sich damit selbst als ein akademischer Mob, der sich aus einer akademischen Diskussionskultur – und nicht nur aus dieser – selbst auschließt. Und wer meint, es gäbe keine sachliche Kritik an Positionen, wie sie in den Gender Studies vertreten werden, der lasse sich z. B. von den drei letzten hier angegebenen Quellen eines Besseren belehren.

(1)

http://serwiss.bib.hs-hannover.de/frontdoor/index/index/docId/405

Ergänzend hierzu (2):

http://cuncti.net/wissenschaft/510-braucht-unsere-gesellschaft-gender-studies

https://frankfurter-erklaerung.de/2015/03/gender-ideologie-eine-kurzeinfuehrung/

https://frankfurter-erklaerung.de/2015/03/fragen-an-eine-career-service-leiterin/

Abschließend nicht die meine, sondern eine übertrieben zugespitzte externe Sicht auf diese Probleme:

http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201503/20150325_Wissenschaft_Ingenieur_Genderforschung.jpg